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Caravaning Industrie Verband (CIVD)

Jetzt offiziell: Caravaningbranche startet erste eigene Ausbildungsfachrichtung

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Mit der heutigen Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt können Betriebe nun offiziell Ausbildungsverträge für die neugeschaffene Fachrichtung „Caravan- und Reisemobiltechnik“ abschließen.

Frankfurt, 8. Mai 2023

Reisemobile und Caravans liegen voll im Trend. Daher benötigen Hersteller, Händler und Werkstätten jetzt mehr denn je qualifizierten Fachkräftenachwuchs. Um dem Fachkräftemangel proaktiv zu begegnen, hat der Caravaning Industrie Verband (CIVD) die Fachrichtung „Caravan- und Reisemobiltechnik“ für den Ausbildungsberuf „Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker“ entwickelt. Mit der heutigen Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt dürfen Betriebe nun offiziell Ausbildungsverträge in der neuen Fachrichtung abschließen.

Die Caravaningbranche hat erfolgreich die letzte bürokratische Hürde auf dem Weg zur Einführung ihrer ersten, speziell auf sie zugeschnittenen Ausbildungsform genommen. Mit der heutigen Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt ist es nun offiziell: Hersteller, Händler und Karosseriebau-Werkstätten können ab sofort in der neugeschaffenen Fachrichtung "Caravan- und Reisemobiltechnik" ausbilden. Für Industrie und Handel ist dies ein wichtiger Meilenstein:

Die Urlaubsform Caravaning liegt seit vielen Jahren stark im Trend und alleine in Deutschland sind insgesamt fast 1,6 Millionen Freizeitfahrzeuge zugelassen. Durch das rasante Wachstum der Branche ist auch der Bedarf an Fachkräften weiter gestiegen. Sowohl in den Produktionsstätten der Hersteller als auch im Handel fehlt es bereits jetzt an qualifiziertem Personal. Hinzu kommt, dass viele Arbeitnehmer der sogenannten Babyboomer-Generation in den kommenden Jahren in Rente gehen werden.

Der Caravaning Industrie Verband (CIVD) hat als nachhaltige Antwort auf diese Herausforderung die Fachrichtung "Caravan- und Reisemobiltechnik" für den Ausbildungsberuf "Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker" entwickelt:

Ausbildung zum Allroundtalent

Die Ausbildung dauert insgesamt dreieinhalb Jahre, kann bei einem Hersteller, Händler oder einer Karosseriebau-Werkstatt absolviert werden und ist inhaltlich sehr abwechslungsreich: Zu Beginn werden den Azubis handwerkliche und Kfz-technische Grundlagen sowie die Fertigkeiten der grundsoliden Ausbildung der Karosserie- und Fahrzeugbaumechanik vermittelt. Nach 19 Monaten Grundausbildung kommt mit der Fachrichtung „Caravan- und Reisemobiltechnik“ dann das Spezialwissen über Freizeitfahrzeuge hinzu. Dazu gehört unter anderem die Fertigung und Montage von fahrzeugspezifischen Bauteilen sowie die Reparatur von Fahrzeugen. Fertig ausgebildete Fachkräfte sind echte Allroundtalente in Sachen Reisemobile und Caravans und können in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt werden – angefangen beim Prototypenbau eines Herstellers bis hin zur Reparatur und Wartung in der Fachwerkstatt.

Branche setzt sich gemeinsam für Fachkräftegewinnung ein

Unter Führung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz hatten die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbände Ende 2021 die Neuordnung des Ausbildungsberufes „Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/-in“ beschlossen. In diesem Zuge wurde auf Initiative des CIVD die neue, dritte Fachrichtung „Caravan- und Reisemobiltechnik“ geschaffen. Die inhaltliche Arbeit startete im Mai 2022 und wurde vom CIVD-Expertenteam, seinen Verbandsmitgliedern und dem Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) betreut.

Die Zusammenarbeit war von großem Erfolg gekrönt, wie CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso berichtet: „Die neue Fachrichtung ist ein echter Meilenstein für Caravaning-Industrie und Handel und zeigt, wie schnell und effektiv unsere Branche zusammenarbeitet. Selten wurde eine Neuordnung so schnell umgesetzt.“

Gründe in die Branche einzusteigen gibt es dabei viele, so Daniel Onggowinarso weiter: „Inhaltlich spiegelt die Ausbildung die gesamte Bandbreite unserer Betriebe wider und bereitet junge Menschen hervorragend auf den Start in das Berufsleben vor. Der Einstieg in die Caravaningbranche lohnt sich jetzt mehr denn je, denn der Bedarf an Fachkräften ist groß und die Karriereaussichten waren nie besser. Das gilt nicht nur für Jugendliche, sondern auch Quereinsteiger.“

Karriereportal sonnigekarriere

Wer sich über Ausbildungsinhalte und Karrierechancen informieren möchte, erhält auf dem Karriereportal sonnigekarriere.de Informationen zur Caravaningbranche und findet eine Übersicht mit Ausbildungsbetrieben. Auch Fachkräfte mit Berufserfahrung können sich auf dem Portal über ihre Karrieremöglichkeiten informieren.

Die Veröffentlichung der Fachrichtung im Bundesgesetzblatt finden Sie hier: https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2023/120/VO.html

Pressekontakt:
Marc Dreckmeier
Leiter Marketing & PR
Tel: +49 69 704039-18
 marc.dreckmeier@civd.de

Jonathan Kuhn
Manager PR & Marketing
Tel: +49 69 704039-28
Mobil: +49 1520 8921101
 jonathan.kuhn@civd.de

Caravaning Industrie Verband e. V. (CIVD)
Der Caravaning Industrie Verband ist die Interessenvertretung des industriellen Zweigs der deutschen Caravaningbranche. Zu seinen Mitgliedern zählen neben deutschen und europäischen Herstellern von Caravans und Reisemobilen auch zahlreiche Unternehmen der Zulieferindustrie, Dienstleister sowie öffentliche Institutionen und Verbände. Der 1962 gegründete Verband vertritt alle Belange der deutschen Caravaningindustrie gegenüber der nationalen und europäischen Politik und ihren Behörden und Institutionen. Darüber hinaus ist der CIVD ideeller Träger der weltweit größten Messe für Freizeitfahrzeuge – dem CARAVAN SALON – und sorgt damit für wichtige Impulse für die Caravaningbranche in Europa.