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„bunt statt blau“: Schülerin aus Schulzendorf gewinnt Plakatwettbewerb in Brandenburg

„bunt statt blau“: Schülerin aus Schulzendorf gewinnt Plakatwettbewerb in Brandenburg
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Am Nachmittag erhalten Sie auf diesem Weg noch Fotos von der Siegerehrung mit Minister und Schülerinnen und Schülern!

„Bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich bis März bundesweit mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler am diesjährigen Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. Das beste Plakat 2026 aus Brandenburg kommt von den 15-jährigen Greta Neuendorf aus Schulzendorf. Sie ist Schülerin der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ in Zeuthen und wurde zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern geehrt. Gesundheitsminister René Wilke übergab als Schirmherr der Aktion in Brandenburg die Preise und Urkunden. Lesen Sie mehr in unserer Pressemeldung.

Freundliche Grüße

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Brandenburg

„bunt statt blau“: Schülerin aus Schulzendorf gewinnt Plakatwettbewerb in Brandenburg

Gesundheitsminister Wilke übergab als Schirmherr der DAK-Kampagne gegen Alkoholmissbrauch die Preise

„bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich bis März bundesweit mehr als 6.000 Schülerinnen und Schüler am diesjährigen Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. Das beste Plakat 2026 aus Brandenburg kommt von den 15-jährigen Greta Neuendorf aus Schulzendorf. Sie ist Schülerin der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ in Zeuthen und wurde zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern geehrt. Gesundheitsminister René Wilke übergab als Schirmherr der Aktion in Brandenburg die Preise und Urkunden.

Das Plakat der jungen Künstlerin Greta Neuendorf trägt die starke Botschaft: „Dein blau trennt uns vom Leben.“ Es zeigt in der Mitte die blauen Gesichter leidender Menschen in Kontrast zu bunten Erlebnissen in den vier Ecken des Bildes. Mit ihrer beeindruckenden Arbeit gewannen sie den Hauptpreis auf Landesebene in Höhe von 300 Euro. Der zweite Platz ging an Luise Hübbe aus Teltow (15). Rang drei belegte der 16-jährige Khang Nguyen, von der Peter Joseph Lenné Oberschule in Hoppegarten. Der Sonderpreis für junge Talente ging an eine Teamarbeit von Philine Holz (13), Lia Lynn Hentschel und Sofia Papst (beide 12 Jahre) von der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in Mühlenbeck.

Gesundheitsminister Wilke: „Prävention im besten Sinne“

René Wilke, Minister für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt betont: „Brandenburger Schülerinnen und Schüler haben erneut eindrucksvoll bewiesen, wie man ein wichtiges Thema kreativ und wirkungsvoll aufbereiten kann. Die Siegerbeiträge zeigen sehr anschaulich, welche gefährlichen Folgen exzessives Trinken für Körper und Geist von Kindern und Jugendlichen haben kann. Das ist Prävention im besten Sinne – nämlich ohne den erhobenen Zeigefinger von Erwachsenen. Ich bin begeistert von der Vielfalt der Wettbewerbsbeiträge und gratuliere allen Siegerinnen und Siegern ganz herzlich!“

Brandenburg: weniger jugendliche Rauschtrinker

„Erfreulicherweise ging der Alkoholmissbrauch bei Kindern und Jugendlichen zuletzt in Brandenburg zurück“, sagt Anke Grubitz, Landeschefin der DAK-Gesundheit in Brandenburg. „Leider trinken noch immer viele Kinder und Jugendliche sprichwörtlich, bis der Arzt kommt. Deshalb setzten wir gemeinsam mit Gesundheitsminister René Wilke unsere erfolgreiche Alkohol-Präventionskampagne ‚bunt statt blau‘ fort. Ich bin beeindruckt mit welcher Kreativität und starken Botschaften die Schülerinnen und Schüler sich am diesjährigen Wettbewerb beteiligt haben.“ Laut Daten des Statistischen Bundesamts mussten 8.781 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren wegen akuten Alkoholmissbrauchs im Jahr 2024 in deutschen Krankenhäusern behandelt werden, ein erneuter Rückgang um 5,3 Prozent zum Vorjahr. In Brandenburg sank die Zahl der sogenannten Rauschtrinker im Alter von 10 bis 19 Jahren um rund 6,7 Prozent auf 293. Im Jahr davor waren es noch 314.

Selbstgestaltete Plakate wirken

Die Plakate, die Schülerinnen und Schüler bei „bunt statt blau“ gestalten, sind für Gleichaltrige besonders eindrucksvoll: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat in einer umfangreichen Studie die Wirkung der selbst gemalten Plakate im Vergleich zu konventionellen Warnhinweisen untersucht. Demnach verstärken die von Kindern und Jugendlichen gestalteten „bunt statt blau"-Plakate bei jungen Menschen die Wahrnehmung, dass Alkoholkonsum schädlich ist. Sie haben eine stärker sensibilisierende Wirkung als traditionelle, eher an Erwachsene gerichtete, Warnhinweise.

Im Mai wählt eine Bundesjury mit dem Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung Prof. Dr. Hendrik Streeck, dem DAK-Vorstandschef Andreas Storm und Leiter des Kieler Instituts für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) Prof. Dr. Reiner Hanewinkel die Bundesgewinnerinnen und Bundesgewinner 2026. Die Bundessiegerehrung findet am 2. Juni in Berlin statt.

17 Jahre „bunt statt blau“

„bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ 2026 ist bereits die siebzehnte Auflage des kreativen Plakatwettbewerbs. Insgesamt haben seit 2010 mehr als 149.000 Schülerinnen und Schüler an der Aktion teilgenommen, die im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne genannt wird. Sie ist seit April 2010 von der Europäischen Kommission zertifiziert und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

Freundliche Grüße

Stefan Poetig
DAK-Gesundheit

Unternehmenskommunikation/Public Relations
Pressesprecher Brandenburg
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