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„bunt statt blau“: Geschwisterpaar aus Malente gewinnt Plakatwettbewerb in Schleswig-Holstein

„bunt statt blau“: Geschwisterpaar aus Malente gewinnt Plakatwettbewerb in Schleswig-Holstein
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„Bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit rund 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. In Schleswig-Holstein kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von Emma (15) und Arthur (12) Bauer aus Malente. Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemeldung.

Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein: Geschwisterpaar aus Malente gewinnt landesweiten Plakatwettbewerb gegen Alkoholmissbrauch

DAK-Präventionskampagne mit bundesweit rund 6.000 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern

„bunt statt blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit rund 6.000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen. In Schleswig-Holstein kommt das beste Plakat für die Präventionskampagne der Krankenkasse von Emma (15) und Arthur (12) Bauer aus Malente. Das Geschwisterpaar besucht dort die Gemeinschaftsschule an den Auewiesen. Die beiden setzten sich gegen fast 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Land durch und wurde zusammen mit den weiteren Landessiegerinnen und -siegern in Kiel geehrt. Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken übergab als Schirmherrin der Aktion in Schleswig-Holstein die Preise und Urkunden.

„Unser Plakat soll zeigen, dass man keinen Alkohol braucht, um Spaß zu haben. Mit unserem Bild soll die Botschaft klar rüberkommen und im Kopf bleiben: Man muss nicht trinken, um dazuzugehören“, beschreibt Emma Bauer das Siegerbild, das sie und ihr Bruder gestaltet haben. Mit ihrer beeindruckenden Arbeit gewannen die Geschwister der Gemeinschaftsschule an den Auewiesen in Malente den Hauptpreis von 300 Euro. Der zweite Platz ging an Julia Saglam (13) aus der sechsten Klasse des Gymnasiums Elmschenhagen in Kiel. Den dritten Rang belegte das Trio um Emily Kleinwort (14), Carla Tacier (13) und Fiona Wedel (14) aus Norderstedt. Die drei Mädchen besuchen dort die achte Klasse des Coppernicus-Gymnasiums. Der Sonderpreis „Junge Talente“ ging an die 13-jährige Anastasia Ebel aus Raisdorf/Kreis Plön. Sie geht in die sechste Klasse des Gymnasiums Elmschenhagen.

Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken betont: „Jugendliche trinken im Schnitt schon mit 15,1 Jahren zum ersten Mal Alkohol. Mit 16,2 Jahren trinken sie sich durchschnittlich erstmals in einen Rausch. Ein sorgloser Umgang mit Alkohol ist unter jungen Menschen immer noch weit verbreitet. Dabei ist Alkohol ganz besonders schädlich, wenn sich Körper und Gehirn noch in der Entwicklung befinden. Deshalb ist es sehr wichtig, dass die Plakatkampagne der DAK-Gesundheit auch in diesem Jahr die Folgen des Alkoholkonsums unter jungen Menschen in den Mittelpunkt stellt, indem sie Kreativität mit Aufklärung verbindet. Mein Dank gilt allen, die dieses Projekt auch in diesem Jahr ermöglicht haben.“

„Jeder einzelne Fall, bei dem ein Minderjähriger nach einem Alkoholrausch ins Krankenhaus muss, ist erschreckend. Und jede Alkoholvergiftung ist eine zu viel. Der übermäßige Konsum von Alkohol hat schlimme Folgen für die Gesundheit von Jugendlichen. Erfreulicherweise hat sich der positive Trend in Schleswig-Holstein mit weniger betroffenen Kindern und Jugendlichen fortgesetzt. Wir wollen das wichtige Thema weiterhin in den Schulalltag verankern und setzen deshalb unsere erfolgreiche Präventionskampagne ,bunt statt blau‘ auch im nächsten Jahr fort“, sagt DAK-Landeschef Cord-Eric Lubinski.

Weniger Jugendliche mit Alkoholvergiftung im Krankenhaus

In Schleswig-Holstein ist laut Statistischen Landesamt die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen 2024 gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent auf 275 Kinder gesunken. Bundesweit mussten 2024 rund 8.800 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 19 Jahren wegen akuten Alkoholmissbrauchs in deutschen Krankenhäusern behandelt werden. Das waren 5,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Mit diesem deutlichen Rückgang verzeichnete das Statistische Bundesamt 2024 den niedrigsten Stand von Klinikbehandlungen aufgrund einer akuten Alkoholvergiftung seit 2001.

Selbstgestaltete Plakate wirken

Die Plakate, die Schülerinnen und Schüler bei „bunt statt blau“ gestalten, sind für Gleichaltrige besonders eindrucksvoll: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat in einer umfangreichen Studie die Wirkung der selbst gemalten Plakate im Vergleich zu konventionellen Warnhinweisen untersucht. Demnach verstärken die von Kindern und Jugendlichen gestalteten „bunt statt blau"-Plakate bei jungen Menschen die Wahrnehmung, dass Alkoholkonsum schädlich ist. Sie haben eine stärker sensibilisierende Wirkung als traditionelle, eher an Erwachsene gerichtete Warnhinweise.

Im Mai wählt eine Bundesjury mit dem Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung Prof. Dr. Hendrik Streeck, dem DAK-Vorstandschef Andreas Storm und den Expertinnen und Experten vom IFT-Nord die Bundesgewinnerinnen und Bundesgewinner 2026 aus. Die Bundessiegerehrung findet am 2. Juni in Berlin statt.

17 Jahre „bunt statt blau“

„bunt statt blau – Kunst gegen Komasaufen“ 2026 ist bereits die siebzehnte Auflage des kreativen Plakatwettbewerbs. Insgesamt haben seit 2010 über 149.000 Schülerinnen und Schüler an der Aktion teilgenommen, die im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne genannt wird. Sie ist seit April 2010 von der Europäischen Kommission zertifiziert und erhielt zahlreiche Auszeichnungen.

Informationen zum Wettbewerb gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

Pressekontakt:

Sönke Krohn

DAK-Gesundheit
Pressesprecher Schleswig-Holstein

Nagelsweg 27-31, 20097 Hamburg

Tel. 040 253 214 753, Mobil 0172 517 34 22
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