Beschäftigte in Hamburg im Durchschnitt an 18,2 Tagen krankgeschrieben
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Der Krankenstand in Hamburg ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 18,2 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach genauso viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Sie verursachen 6,2 Prozent mehr Fehltage als 2024. Weitere wichtige Ursachen waren Atemwegsinfekte auf Rang zwei und Muskel-Skelett-Erkrankungen auf Rang drei. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand in der Hansestadt auf einem hohen Niveau ein. Lesen Sie mehr in unserer aktuellen Pressemeldung.
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Ihr Presseteam der DAK-Gesundheit Hamburg
Beschäftigte in Hamburg im Durchschnitt an 18,2 Tagen krankgeschrieben
- Im Vorjahresvergleich bleibt der Krankenstand 2025 mit 5,0 Prozent stabil
- Auffälliges Plus von 6,2 Prozent bei den Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen
- DAK-Landeschef Jens Juncker fordert Ursachenforschung und mehr Fokus auf betriebliches Gesundheitsmanagement
Der Krankenstand in Hamburg ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr stabil geblieben. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 18,2 Kalendertagen krankgeschrieben und hatten demnach genauso viel Arbeitsausfall wie im Vorjahr. Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Sie verursachen 6,2 Prozent mehr Fehltage als 2024. Weitere wichtige Ursachen waren Atemwegsinfekte auf Rang zwei und Muskel-Skelett-Erkrankungen auf Rang drei. Insgesamt pendelt sich der Krankenstand in der Hansestadt auf einem hohen Niveau ein. Deshalb fordert die DAK-Gesundheit eine fundierte Ursachenforschung. Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen sollten gemeinsam an einen Tisch kommen, um neue Lösungswege zu entwickeln und auch ein gesundes Arbeitsumfeld in den Fokus zu rücken.
Ursache Nummer eins für Krankschreibungen in Hamburg waren im vergangenen Jahr psychische Erkrankungen mit 410 Fehltagen je 100 Versicherte nach 386 Fehltagen 2024. Auf Platz zwei kamen Atemwegserkrankungen wie Bronchitis. Sie lagen mit 390 Fehltagen je 100 Versicherte über Vorjahresniveau. Es folgten Muskel-Skelett-Probleme etwa am Rücken, die mit 263 Tagen je 100 Versicherte im Vergleich zu 2024 leicht gesunken sind. „Pro Kopf hatten DAK-versicherte Beschäftigte in Hamburg 2025 für 18,2 Kalendertage eine Krankschreibung. Es ist jetzt notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben und neue Lösungswege zu entwickeln. Dafür müssen alle relevanten Akteure - Arbeitgeber, Gewerkschaften, Ärzteschaft und Krankenkassen - zusammenarbeiten“, kommentiert DAK-Landeschef Jens Juncker die Ergebnisse.
Krankenstand unter dem Bundesdurchschnitt
Die Fehlzeiten in Hamburg sind mit denen auf Bundesebene vergleichbar. DAK-versicherte Beschäftigte kamen 2025 im Bundesdurchschnitt auf 19,5 krankheitsbedingte Fehltage pro Kopf. Hamburg liegt mit 18,2 Tagen sieben Prozent unter dem Bundesdurchschnitt. Deutlich höher lagen die Fehlzeiten in Sachsen-Anhalt sowie in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Baden-Württemberg wies bundesweit den geringsten Arbeitsausfall auf.
Chancen im betrieblichen Gesundheitsmanagement
Große Chancen sieht Jens Juncker im betrieblichen Gesundheitsmanagement. „Gute Arbeitsbedingungen und eine starke Unternehmenskultur sind zentrale Hebel, um den Krankenstand zu senken“, so Juncker. Deshalb sei ein Betriebliches Gesundheitsmanagement wichtig, um das Thema Gesundheit in die betrieblichen Strukturen und Prozesse zu integrieren. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen.“
Für die aktuelle Analyse wertete das Berliner IGES Institut die Daten von rund 74.000 erwerbstätigen DAK-Versicherten in Hamburg aus.
Mehr zum betrieblichen Gesundheitsmanagement der DAK-Gesundheit unter: www.dak.de/bgm
Pressekontakt:
Sönke Krohn
DAK-Gesundheit Pressesprecher Hamburg
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