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CEO Reputation Studie: Externes CEO-Engagement hilft Unternehmensruf und Recruiting

Berlin (ots) -

   81 Prozent der befragten Führungskräfte weltweit sind davon 
überzeugt, dass Ruf und Sichtbarkeit der Geschäftsführung auf die 
Reputation des Unternehmens einzahlen. Dies zeigt die internationale 
Studie "The CEO Reputation Premium: Gaining Advantage in the 
Engagement Era" von Weber Shandwick in Zusammenarbeit mit KRC 
Research. Die Vielzahl digitaler Plattformen, über die Führungskräfte
heutzutage mit Stakeholdern kommunizieren, und die steigende 
Nachfrage nach entsprechenden Inhalten führen dabei zu einem neuen 
Verständnis von CEO-Reputation.

   "Oft wird die Sichtbarkeit eines CEOs immer noch mit seiner 
Berühmtheit verwechselt. Es geht heutzutage aber vielmehr um die 
Glaubwürdigkeit, die Führungskräfte über verschiedene Kanäle nach 
innen und außen aufbauen", so Thorsten Düß, Director Corporate 
Communications und CEO-Experte bei Weber Shandwick. "Die Sichtbarkeit
von CEOs bedeutet heute medial präsent zu sein, und das über alle 
Kanäle hinweg."

   Warum CEO-Reputation wichtig ist

   CEO-Reputation stellt einen der wertvollsten Wettbewerbsvorteile 
dar. 81 Prozent der Befragten geben an, dass ein öffentlich 
zugängliches Online-Profil des CEOs essentiell ist. Gut die Hälfte 
der Teilnehmer ist davon überzeugt, dass die Reputation des CEOs in 
den nächsten Jahren wichtiger wird als die des Unternehmens. Damit 
steht der Erfolg eines Unternehmens unmittelbar im Zusammenhang mit 
seinem CEO. Die Befragten schätzen, dass 44 Prozent des 
Unternehmensmarktwertes auf die Reputation der Geschäftsführung 
zurückzuführen ist. Ein starker Ruf steigert demnach nicht nur den 
Wert, sondern hält Mitarbeiter im Unternehmen (70 %) und zieht neue 
Talente an (77 %).

   "Die Art und Weise, wie Menschen mit Unternehmen, Marken und 
Produkten interagieren, wird immer weiter verschmelzen", so Düß. 
"Diese Studie zeigt, wie wichtig es ist, einen CEO zu haben, der 
greifbar ist, der als Unternehmensstimme fungiert und auf diese Weise
die Unternehmensreputation in der Engagement-Ära positiv beeinflusst 
und voranbringt."

   Bescheidenheit zahlt sich aus

   Eine positive CEO-Reputation ist jedoch nicht gleichbedeutend mit 
großem Ego oder Berühmtheit. Eine Medienrecherche von Weber Shandwick
hat ergeben, dass 2014 ein Rekordjahr war, wenn es um die 
Bescheidenheit von CEOs in den Medien ging. "Bescheidenheit ist unter
CEOs in", so Julian Lambertin, Head of Strategy & Analytics bei Weber
Shandwick. Wie die Studie bestätigt, sagen Führungskräfte mit hoch 
angesehenen Geschäftsführern sechs Mal eher, dass ihre Chefs 
bescheiden sind, als die Führungskräfte mit weniger angesehenen CEOs.

   Der öffentliche Auftritt eines CEOs bildet den Grundstein für 
Reputation

   82 Prozent der befragten Führungskräfte sehen Vorträge in der 
Öffentlichkeit als oberste Priorität, wenn es um die Kommunikation 
mit externen Stakeholdern geht. Dabei sollten CEOs stets eruieren, 
welche Plattformen, unter den Aspekten des Zeitmangels und der 
natürlich bedingten Risikoscheu der CEOs, für ihr Auftreten am besten
geeignet sind. Zu den Aktivitäten, die strategisch wichtige 
Möglichkeiten für CEOs darstellen, gehören unter anderem:

   - Vorträge/Präsentationen innerhalb und außerhalb der Branche 
     halten - 82%
   - Für die Medien zugänglich sein - 71%
   - Auf der Unternehmensseite sichtbar sein - 68%
   - Neue Erkenntnisse und Trends mit der Öffentlichkeit teilen - 67%
   - Aktiv in der näheren Umgebung des Unternehmensstandortes 
     sein - 64%
   - Auf dem unternehmenseigenen Video-Kanal sichtbar sein - 63%
   - Führende Stellungen außerhalb des Unternehmens bekleiden - 53%
   - Öffentlich gesellschaftliche Belange kommentieren - 52%
   - In Social Media aktiv sein - 43%
   - Öffentlich Position zu Politik und politischen Fragen 
     beziehen - 36%

   (Externe Aktivitäten, die für CEOs wichtig sind, im Überblick und 
die Zustimmung globaler Führungskräfte in %)

   Regionale Unterschiede 

   Global angelegt, zeigt die Studie im Vergleich einzelner Regionen 
deutliche Unterschiede

   - Im Vergleich zu Führungskräften aus Europa (36 %), Asien (31 %) 
oder Lateinamerika (34 %) werden nordamerikanische Manager in 
Leitungspositionen als wesentlich aktiver (47 %) eingestuft, wenn es 
um eine bessere Kommunikation nach innen und außen geht.

   - 73 Prozent der deutschen Befragten denken, dass ihr CEO ein 
öffentliches Profil haben sollte, damit das Unternehmen höher 
angesehen wird. Dies liegt deutlich unter dem globalen Durchschnitt 
(81 %).

   - Sichtbarkeit und Engagement der CEOs im Internet sind für 72 
Prozent der deutschen Manager wichtig. Damit liegt Deutschland über 
dem europäischen Durchschnitt von 68 Prozent, jedoch genau im 
globalen Schnitt (72 %).

   - Den Studienteilnehmern zufolge sind nordamerikanische CEOs 
Vorreiter im offenen Gespräch mit den Medien. Doch die anderen 
Regionen holen auf: Vier von zehn europäischen Führungskräften (41 %)
und etwa die Hälfte der Befragten aus der Asia-Pacific-Region sowie 
aus Lateinamerika (jeweils 49 %) geben an, ihre CEOs seien heute 
öfter bereit mit den Medien zu kommunizieren als noch vor einigen 
Jahren. Deutschland liegt mit 52 Prozent über dem internationalen 
Durchschnitt.

   - In Bezug auf die Online-Nutzung ist es für 33 Prozent der 
Befragten extrem wichtig, dass ihre CEOs in Social Media aktiv sind. 
Damit liegen die deutschen Ergebnisse weit über dem globalen 
Durchschnitt von 17 Prozent und noch weiter vorm europäischen 
Vergleich (12 %).

   In 10 Schritten zu einer besseren CEO-Reputation

   Mit der 10-Punkte-Strategie von Weber Shandwick sind 
Führungskräfte und ihre Unternehmen in der Lage, das Engagement ihres
CEOs stärken. Eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Schritte 
findet sich im Studienbericht.

   1.Bewerten Sie den Reputations-Status Quo Ihres CEOs

   2.Entwickeln Sie eine Positionierung, für die der CEO steht

   3.Identifizieren und entwickeln Sie eine CEO-Story, die auf das 
Unternehmen einzahlt

   4.Werden Sie zum Branchen-Sieger, indem Sie deutlich sichtbar und 
engagiert auftreten 

   5.Nutzen Sie neben dem CEO zusätzlich die Kompetenzen des 
Management-Teams

   6.Machen Sie Medientrainings, um sicher zu werden

   7.Evaluieren Sie regelmäßig die Haltung des CEOs zu öffentlichen 
Themen und Belangen

   8.Entscheiden Sie, an welchen Orten und zu welchen Situationen Sie
Ihren CEO in der Öffentlichkeit sehen möchten

   9.Entwickeln Sie eine solide Social-Media-Strategie

   10.Behalten Sie wichtige Treiber für den Ausbau der CEO-Reputation
im Auge 

Für alle Tipps in der Zusammenfassung, den kompletten Studienbericht 
sowie die Infografik mit den deutschen Ergebnissen von "The CEO 
Reputation Premium: Gaining Advantage in the Engagement Era" besuchen
Sie webershandwick.de. In den kommenden Monaten wird Weber Shandwick 
weitere Berichte mit speziellen Schwerpunkten, wie beispielsweise 
weiblichen CEOs, veröffentlichen. 

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Susann Kobs
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