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Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

Halle (ots) - Die IWF-Chefin Christine Lagarde gibt sich nun aber hart. Viele IWF-Mitglieder sträuben sich gegen die Kreditierung eines EU-Staates. Aber auch das Bundesfinanzministerium signalisiert keine Erleichterung über die grobe Einigung auf ein drittes Hilfspaket, sondern meldet Bedenken an - wohl aus Rücksicht auf die Widerspenstigen in der CDU/CSU-Fraktion. Man wird einen Kompromiss finden und einen Schuldenschnitt als Schuldenrestrukturierung - oder umgekehrt - verkaufen. Eine Einladung für Investoren sieht anders aus. Ohne massive Investitionen aber wird Griechenlands Wirtschaft nicht nachhaltig wachsen. Der Streit um Griechenlands Zukunft verdeckt das Versagen von Europas politischer Elite.

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