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Mitteldeutsche Zeitung: zur Eurokrise

Halle (ots) - In Athen scheint man allen Ernstes zu glauben, dass die Euro-Zone am Ende doch zahlen werde, auch wenn man keine Reformen verbindlich verspricht. Weil man ja einen Fall Athens aus der Währungsunion um jeden Preis verhindern will. Doch diese Zeiten sind längst vorbei. Ob Europäische Zentralbank oder Euro-Raum, ob Banken oder andere Geldgeber - alle haben sich in den zurückliegenden Wochen auf den schlechtesten Fall eingestellt. Premier Alexis Tsipras verschließt die Augen davor, dass es um seine Landsleute geht. Die unverhohlene Drohung der rechten Regierungsmitglieder, man werde im Fall eines Grexits alle Rückzahlungen einstellen, ist töricht. Athen hätte dann zwar den Schuldenschnitt auf eigene Faust durchgesetzt, aber das Land vom Kapitalmarkt isoliert.

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