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Mitteldeutsche Zeitung: zu Linken/Sachsen-Anhalt

Halle (ots) - Ramelow ist es schnell gelungen, in die Rolle des Landesvaters zu schlüpfen. Gallert ist davon noch weit entfernt. Aber er arbeitet daran. Seit Wochen ist er landauf, landab unterwegs, um sich bekannt zu machen. Linken-untypisch setzt man nun auch in Sachsen-Anhalt alles auf eine Karte - auf das Gesicht und die Person Wulf Gallert. Ob das Kopieren reicht? Mehr als Gallert hat die Linke bislang nicht zu bieten. Sachsen-Anhalt ist nicht Thüringen. Die CDU hat hier die SPD nicht regelmäßig geprügelt, sondern immer schön lieb gehabt. Weil Regierungschef Haseloff das so wollte. Dieser Schmusekurs wird nicht enden. Haseloff hat keine Lust auf Opposition - wie auch das Gros seiner Fraktionäre. Und: Die SPD in Sachsen-Anhalt ist zwar kein Ausbund an Kraft, aber auf dem Zahnfleisch kriecht sie nicht. Für Gallert ist es daher ein langer Weg, bevor er mit Ramelow in der Bundesratskantine frühstücken kann

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