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Mitteldeutsche Zeitung: zu Sachsen-Anhalts Landesregierung

Halle (ots) - Die Regierung hat dieses Land in beispielhaften Aufruhr versetzt - um in Gestalt von Ministerpräsident Haseloff peu á peu von den eigenen Sparvorgaben abzurücken. In vielen Bereichen ist das auch gut - der Lehrermangel etwa ist ein seit Jahren sattsam bekannter Fakt. Die Klagen des Innenministers, dass Polizei in der Fläche auch Personal braucht, ebenso. Die Frage ist, warum solche und andere Fakten nicht schon vor einem Jahr in die Sparpläne einflossen. Die Antwort: Weil die Streichlisten willkürlich waren und bei den Schulen etwa vom Kultusminister nicht untersetzt. Strategie? Fehlanzeige. Das Kabinett Haseloff plant und regiert bislang nicht für Jahre, sondern von Zwölf bis Mittag.

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