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Mitteldeutsche Zeitung: zu Komasaufen

Halle (ots) - Das Komasaufen geht weiter. Als vor Jahren die ersten Vollrausch-Fälle selbst von Zwölfjährigen bekannt wurden, war bundesweit das Erschrecken groß. Die wohl wichtigste Folge: Das Problem wurde als gesellschaftliches erkannt. Und die Politik begann zu handeln. So konnten Alkohol-Schleusen wie etwa Flat-Rate-Partys weitgehend geschlossen werden. Dass Alkohol in Deutschland die Droge Nummer eins bleibt, daran haben viele Erwachsene einen großen Anteil. Sie sind schlechte Vorbilder für den Nachwuchs. Und die Wirkung der höheren Steuer für die beliebten alkoholischen Mixgetränke ist längst verrauscht. Solange Familien und Wirtschaft nicht mitziehen, bleibt noch viel zu tun.

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