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Mitteldeutsche Zeitung: zu Kundus

    Halle (ots) - Im Bundestag ist politischer Kampf angesagt. Dabei geht es um mehr als ein Untersuchungsausschuss zur Aufklärung von Ursachen und Folgen des verhängnisvollsten Befehls in der Geschichte der Bundeswehr leisten kann. Die Opposition hat ihre Wahlniederlage noch nicht verwunden. Sie sieht im Konflikt um Kundus die Chance, den populärsten Minister der neuen Regierung zu demontieren.  Das ist legitim. Verständlich, dass der neue christsoziale Star der Berliner Politik um seinen Ruf kämpft. Seinen - nicht den der Soldaten. Dass er sich immer öfter auf sie beruft, seine Kritiker rhetorisch in die Fürsorgepflicht nimmt, zeigt: Er ist getroffen. Nicht K.o., nicht ernsthaft angeschlagen.

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