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14.05.2009 – 19:38

Mitteldeutsche Zeitung

Mitteldeutsche Zeitung: Linke/Kaufmann-Wechsel Linke bedauern Kaufmann-Wechsel. Gallert: "Dürfen keine Gesinnungspartei werden"

    Halle (ots)

Die Linke in Sachsen-Anhalt hat mit Bedauern auf den Wechsel der Europa-Politikerin Sylvia-Yvonne Kaufmann zur SPD reagiert. "Sie hat über viele Jahre kompetent für die Partei gearbeitet", sagte Landesparteichef Matthias Höhn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Kaufmanns Kritik an den Linken wies er aber zurück. "Es gibt in unserer Partei eine Reihe von Strömungen, und das ist nicht einfach zu handhaben. Wir sind aber nicht von Sektierern übernommen worden." Landtagsfraktionschef Wulf Gallert nannte Kaufmanns Wechsel einen "ausgesprochenen Verlust". Auch er warnte vor dem Begriff Sektierer, räumte aber ein: "Der Parteitag in Essen war kein Höhepunkt der politischen Kultur." Dort war Kaufmann Anfang März mit ihrer Kandidatur für die Europa-Wahl durchgefallen, was ihre Gegner mit Applaus und Johlen quittiert hatten. Gallert hatte Kaufmanns Kandidatur unterstützt. In Essen hätten sich Parteimitglieder hervorgetan, die die "Tendenz dazu haben, einem erklären zu wollen, wie die Welt funktioniert", sagt er dem Blatt. Sie dominierten aber nicht die Partei. Dennoch warnte Gallert: "Wir müssen aufpassen, dass wir unsere Handlungsfähigkeit erhalten und keine Gesinnungspartei werden."

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Jörg Biallas
Telefon: 0345 565 4300

    Halle Die Linke in Sachsen-Anhalt hat mit Bedauern auf den Wechsel der Europa-Politikerin Sylvia-Yvonne Kaufmann zur SPD reagiert. "Sie hat über viele Jahre kompetent für die Partei gearbeitet", sagte Landesparteichef Matthias Höhn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Kaufmanns Kritik an den Linken wies er aber zurück. "Es gibt in unserer Partei eine Reihe von Strömungen, und das ist nicht einfach zu handhaben. Wir sind aber nicht von Sektierern übernommen worden." Landtagsfraktionschef Wulf Gallert nannte Kaufmanns Wechsel einen "ausgesprochenen Verlust". Auch er warnte vor dem Begriff Sektierer, räumte aber ein: "Der Parteitag in Essen war kein Höhepunkt der politischen Kultur." Dort war Kaufmann Anfang März mit ihrer Kandidatur für die Europa-Wahl durchgefallen, was ihre Gegner mit Applaus und Johlen quittiert hatten. Gallert hatte Kaufmanns Kandidatur unterstützt. In Essen hätten sich Parteimitglieder hervorgetan, die die "Tendenz dazu haben, einem erklären zu wollen, wie die Welt funktioniert", sagt er dem Blatt. Sie dominierten aber nicht die Partei. Dennoch warnte Gallert: "Wir müssen aufpassen, dass wir unsere Handlungsfähigkeit erhalten und keine Gesinnungspartei werden."

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