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Mitteldeutsche Zeitung: Probleme bei Transportunternehmen Transportunternehmen legen wegen Auftragsmangel Fahrzeuge still

    Halle (ots) - Der Wirtschaftsabschwung hat die Logistik-Branche in Mitteldeutschland voll erfasst. "Die Situation ist so schlecht wie seit langem nicht", sagte Peter Ziechner vom Landesverband des Verkehrsgewerbes Sachsen-Anhalt, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Die Unternehmen hätten Auftragsrückgänge von zehn bis 40 Prozent. Dies bestätigt auch Reinhard Schröter, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK). "Die Auftragsrückgänge sind mitunter dramatisch." Betroffen seien vor allem Speditionen und Fuhrunternehmen, die für Chemie- und Automobilzulieferer-Unternehmen tätig sind. Viele Unternehmen hätten schon einen Teil ihres Fuhrparks stillgelegt. Auch Entlassungen habe es schon gegeben.

    Zur finanziellen Entlastung fordern die Transportunternehmen daher eine Aussetzung der seit Jahresbeginn gültigen Mauterhöhung. Die Kammern Halle-Dessau und Magdeburg sowie der Landesverband des Verkehrsgewerbes bitten jetzt in einem Brief Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer (CDU) um Unterstützung. Das Land solle sich für eine Bundesratsinitiative zur Aussetzung der Mauterhöhung einsetzen. "Die erheblichen Mehrkosten durch die Anhebung belasten die Unternehmen in einer sehr schwierigen Phase", so Schröter. Anfang Januar verteuerte sich die Autobahngebühr für schwere Lastwagen im Schnitt von 13,5 auf 16,5 Cent je Kilometer.

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