Alle Storys
Folgen
Keine Story von Mitteldeutsche Zeitung mehr verpassen.

Mitteldeutsche Zeitung

Mitteldeutsche Zeitung: BKA-Gesetz Sachsen-Anhalts Inneminister Hövelmann fordert umfassende Änderungen

Halle (ots)

Landes-Innenminister Holger Hövelmann fordert
weitreichende Änderungen am BKA-Gesetz. Vorallem müssten die 
Zuständigkeiten zwischen dem Bundes-kriminalamt und den 
Landesbehörden klar geregelt werden. Der jetzige Gesetzes-Text könne 
im schlimmsten Fall dazu führen, dass nicht gegen Teroristen 
ermittelt wird, weil jeder davon ausgeht, dass der andere zuständig 
ist, sagte Hövelmann der  in Halle erscheinenden Mitteldeutschen 
Zeitung (Mittwochausgabe). Grundsätzlich sprach sich Hövelmann zwar 
für eine Stärkung des Bundeskriminal-amtes aus. Er  mahnte aber an, 
dass dabei die
"Balance zwischen Freiheit und Sicherheit" gewahrt werden müsse. 
Hövelmann wies Kritik am Widerstand von SPD-Landesverbänden  gegen 
das Gesetz zurück. Die Bundesregierung hätte vorher mit allen Ländern
reden müssen, kritisierte Hövelmann. Bundes-Innenminister Wolfgang 
Schäuble (CDU) habe sich im Vorfeld zwar mit allen 
Unions-Länderinnenministern beraten, "aber nicht mit den SPD 
Innenministern - da muss er sich über die jetzige Situation nicht 
wundern.

Pressekontakt:

Mitteldeutsche Zeitung
Chefredaktion
Tel.: 0345 565 4300

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Mitteldeutsche Zeitung
Weitere Storys: Mitteldeutsche Zeitung
  • 24.11.2008 – 20:23

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Clement

    Halle (ots) - Die Bundesschiedskommission der SPD hat gut daran getan, sich nicht von dem ehemaligen Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement zu trennen. Es hätte den Sozialdemokraten insgesamt geschadet, hätte die Kommission eine eigenständige, streitbare, ohne Frage auch umstrittene Persönlichkeit wie Clement aus den Reihen der Partei ausgeschlossen. Stromlinienförmigkeit darf - bei allem Willen zur Geschlossenheit - nicht inneres Strukturprinzipder ...

  • 23.11.2008 – 18:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Schäuble-Vorstoß/Bundesrat

    Halle (ots) - Man erkennt die Absicht und ist verstimmt. Erstens, weil es schlechter Stil ist, mitten im Spiel die Regeln zum eigenen Vorteil ändern zu wollen. Zweitens, weil der Vorschlag eigentlich auf ein real existierendes Problem des Föderalismus zielt. Wenn, wie bisher, wichtige Gesetzesvorhaben scheitern, weil ein Fünf-Prozent-Koalitionspartner in einem Bundesland nicht mitmacht, somit die ...