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Mitteldeutsche Zeitung: zu Milbradt

    Halle (ots) - Dass der heutige sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt als Privatmann sein Geld möglichst gewinnbringend angelegt hat, kann ihm niemand vorwerfen. Dass sich der CDU-Politiker aber in seiner Zeit als Finanzminister auf ein privates Fondsgeschäft mit der sächsischen Landesbank einließ, mag rechtlich nicht zu beanstanden sein - politisch und moralisch ist es höchst anstößig. Denn als Finanzminister oblag Milbradt in den neunziger Jahren auch die Kontrolle der Sachsen LB. Und genau mit dieser Bank ein lukratives Geschäft zu machen, gehört sich ganz einfach nicht. Sensible Politiker hätten allein schon wegen des Anscheins eines Interessenkonflikts die Finger von dem Handel gelassen.

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