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Mitteldeutsche Zeitung: Fusion der Linksparteien Sachsen-Anhalts PDS-Landeschef Höhn warnt vor Vernachlässigung des Ostens

    Halle (ots) - Der Landeschef der Linkspartei.PDS in Sachsen-Anhalt, Matthias Höhn (Foto), hat im Fusionsprozess mit der WASG davor gewarnt, den Osten der Republik zu vernachlässigen. "Wir dürfen jetzt nicht nur den Westen aufbauen und so tun, als würde es im Osten von allein laufen", sagte Höhn der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung  (Donnerstag). Höhn kandidiert auf dem Vereinigungsparteitag als einziger Landesvorsitzender aus den neuen Bundesländern für einen Vorstandsposten.

    Höhn sagte, seine Kandidatur ziele klar darauf ab, die Erfahrungen und Interessen der Ost-Landesverbände in die neue Partei einzubringen. "Wir haben einen ganz speziellen Erfahrungsschatz von 1989 bis jetzt gesammelt, der unsere Partei und unsere Politik geprägt hat", so Höhn. Darauf könne beim Aufbau der neuen Linken, gerade auch in den alten Ländern, nicht verzichtet werden. Im Osten sei man inzwischen Volkspartei mit einem "deutlich breiteren und tieferen Spektrum an Themen", im Westen hingegen davon noch weit entfernt. "Wir haben im Osten immer gesagt, was wir wollen und nicht nur, was wir nicht wollen", sagte Höhn in Anspielung der starken Verweigerungshaltung der WASG nach ihrer Gründung.

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