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Lausitzer Rundschau: Lausitzer Rundschau zu: Darkar fordert 46. Todesopfer
Die Gefahr fährt immer mit

    Cottbus (ots) - Die Rallye Dakar hat mit Motorrad-Fahrer Andy Caldecott gestern ihr 46. Todesopfer gefordert. Die Debatten über Sinn und Unsinn solcher Motorsport-Veranstaltungen werden damit neue Nahrung erhalten. Und das ist gut so. Nach den Todesfällen Juan Manuel Perez (Spanien) und Fabrizio Meoni (Italien) im Vorjahr haben die Veranstalter der Wüsten-Rallye vor der 28. Auflage so viel für die Sicherheit der Teilnehmer wie nie zuvor getan. Motorrad-Fahrer soll – allerdings auf freiwilliger Basis – seit diesem Jahr eine aus Karbon und Fiberglas gefertigte Helm-Halskrausen-Konstruktion vor dem Genickbruch schützen. Als weitere Neuerung wurde eine Begrenzung der Maximalgeschwindigkeit auf 150 Kilometer pro Stunde eingeführt. Und fast schon makaber: An jedem Etappenort ist ein Feldhospital aufgebaut. Alle Maßnahmen dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dass es hundertprozentige Sicherheit im Rennsport – ob in der Wüste oder auf dem Lausitzring – nie geben wird. Das wusste auch Andy Caldecott, als er sein Motorrad bestieg. Dass die Gefahr im Rennsport immer mitfährt – von dieser Faszination leben schließlich viele Berufsrennfahrer. Trotzdem müssen weitere Anstrengungen unternommen werden, um die Fahrer und Zuschauer zu schützen. Damit wir endlich aufhören können, die Zahl der Todesopfer zu zählen.


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