Lausitzer Rundschau

Lausitzer Rundschau: Zu Tsunami/Hilfe: Beispielhafte Hilfe

    Cottbus (ots) - Die Lausitzer Rundschau, Cottbus, zu Tsunami/Hilfe: Beispielhafte Hilfe

    Ein Tsunami ┬ľ was ist das? Heute vor einem Jahr h├Ątte darauf kaum einer eine Antwort gewusst. Doch nur drei Tage sp├Ąter war das Wort in aller Munde. Jeder kannte den Begriff des Schreckens, wusste sehr bald wie viel Leid diese Todeswelle nicht nur ├╝ber S├╝dostasien gebracht hat. Mehr als 230 000 Menschen verloren ihr Leben in Indonesien, Sri Lanka, Thailand, Indien und auf den Malediven ┬ľ Einheimische und Touristen. So schrecklich die Zerst├Ârung und das Leid waren, die die Flut anrichtete, so ├╝berw├Ąltigend war die Welle der Hilfsbereitschaft, die danach weltweit ins Rollen kam. Die ersch├╝tternden Bilder, die tagelang ├╝ber die Fernsehkan├Ąle liefen und in allen Zeitungen gedruckt wurden, l├Âsten eine beispielhafte Spendenaktion aus. Allein in Deutschland kamen 670 Millionen Euro zusammen. Die RUNDSCHAU, die seit Jahren erfolgreich Spenden f├╝r Bed├╝rftige in der Region sammelt, konnte in einer Gemeinschaftsaktion mit Staatstheater, Sparkasse und Unicef mehr als 90 000 Euro f├╝r Schul- und andere Projekte in der Provinz Aceh bereitstellen. Gelder, die gut angelegt sind, weil sie nicht nur die Not vor Ort lindern helfen, sondern auch Zuversicht geben und Hoffnung auf ein neues manchmal vielleicht sogar besseres Leben geben. In den letzten Monaten kehrten in den betroffenen L├Ąndern noch l├Ąngst nicht alle Steine wieder an ihren alten Platz zur├╝ck. Tausende warten noch immer auf ein festes Dach ├╝ber dem Kopf, auf ein neues Zuhause. Die Normalit├Ąt des Alltages kehrt nur Schritt f├╝r Schritt zur├╝ck und so mancher Helfer ist unzufrieden mit dem teils schleppend verlaufendem Wiederaufbau. Trotzdem sind die Leistungen derer, die sich vor Ort oder an anderen Schaltstellen f├╝r eine bessere und sichere Zukunft der Menschen im S├╝dosten Asiens engagieren nicht hoch genug zu bewerten. Sind sie es doch, die mitgeholfen haben eine Katastrophe nach der Katastrophe zu verhindern.


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