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Kredit-Kontrollstelle soll Bankkunden vor "Abzockerei" schützen

    Bad Camberg/Wien (ots) - Eine Kredit-Kontrollstelle zum Schutz der
Bankkunden nach österreichischem Vorbild hat der FDP-Politiker Peter
Ziegler (54) gefordert. "Es gibt in Deutschland keine unabhängige
Instanz der Bankkunden gegen die Geldhäuser", sagte der
Wirtschaftsexperte aus Bad Camberg (Hessen) bei einem Treffen mit
Österreichs Justizminister Dr. Dieter Böhmdorfer (FPÖ) in Wien.
    
    Nach Schätzung Zieglers sind deutschen Bankkunden in den letzten
15 Jahren rund 1,5 Billionen Euro Schaden durch "Abzockerei"
entstanden. Trotz höchstrichterlicher Urteile würden ausgehende
Gelder früher belastet und eingehende Gelder verspätet
gutgeschrieben, Zinsen verspätet angepasst oder falsch berechnet. Mit
dem Aufbau einer Abrechnungskontrollstelle verspricht sich der
FDP-Politiker mehr Transparenz für Verbraucher und die
mittelständische Wirtschaft.
    
    Ziegler will sich am Vorbild Österreichs orientieren und gemeinsam
gegen die länderübergreifenden Bankenkartelle vorgehen. Der "Verein
für Abrechnungskontrollen" hat seit Oktober 2001 rund 18.000 Fälle
überprüft und 11 Mio. Euro Rückforderungen erstritten. Österreichs
Banken haben nach Einschätzung von Justizminister Böhmdorfer im
letzten Jahrzehnt bei einem Viertel der Wohnbau- und Privatkredite
rund 2,3 Milliarden Euro zu viel berechnet.
    
    Ein besonders dreistes Vorgehen der Banken in Deutschland nannte
Ziegler mit dem Fall des Schreinermeisters Dietmar Woikowski aus dem
bayerischen Taufkirchen, der die HypoVereinsbank auf 4,0 Mio. Euro
Schadensersatz verklagt hat (www.woikowski.de). Rund 900 von 2.200
Transaktionen seien entweder vorzeitig belastet oder verspätet
gutgeschrieben worden. Nach Berechnungen des Gutachters Hans Peter
Eibl (www.eibl-kontenpruefung.de) ist Woikowski allein durch die
Wertstellungspraxis der Bank ein Schaden von 40.000 Euro entstanden.
    
    Angesichts der Vielzahl von Fällen fordert der FDP-Politiker Peter
Ziegler die Beweislastumkehr zu Gunsten der Verbraucher und
Unternehmer. Eine Hoffnung bleibt: Auch nach Kündigung des Kontos
gilt eine Verjährungsfrist von 30 Jahren. Nach Ansicht von Juristen
ist die Vorgehensweise der Banken sogar als fortgesetzter Betrug zu
werten, der nicht verjährt (Ausführlicher Text und Fotos:
"www.koenig-online.de/pressezentrum/zieglerfdp/zieglerfdp.htm").
    
    
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Ansprechpartner:

Peter Ziegler
FDP-Bundestags-Direktkandidat Wahlkreis 179/
Rheingau-Taunus-Limburg
Telefon: 0 64 34 / 40 54
E-Mail: mail@ziegler-fdp.de
Internet: www.ziegler-fdp.de

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