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22.08.2003 – 12:13

SoVD Sozialverband Deutschland

SoVD: Beschäftigung für junge behinderte Menschen schaffen!

    Bremen (ots)

Führende Vertreterinnen und Vertreter des
Sozialverbandes Deutschland (SoVD), des Berufsbildungswerkes Bremen
und der Jugendorganisation integ im SoVD haben anlässlich einer
gemeinsam durchgeführten behindertenpolitischen Fachtagung heute in
Bremen die Bundesregierung und alle Verantwortlichen aufgefordert,
die Anstrengungen zur beruflichen Integration junger Menschen mit
Behinderungen weiter zu verstärken. Sie appellierten insbesondere an
die privaten und öffentlichen Arbeitgeber, ihrer sozialen
Verantwortung zur Ausbildung und Beschäftigung junger behinderter
Menschen mehr als bisher gerecht zu werden.
    
    Brigitte Pathe, Vizepräsidentin des SoVD, betonte, dass eine
dauerhafte berufliche Tätigkeit gerade für junge behinderte Menschen
Voraussetzung sei für soziale Anerkennung und ein selbstbestimmtes
Leben. Pathe: "Junge behinderte Menschen sind beruflich stark
motiviert und leistungsbereit. Wir rufen die Arbeitgeber auf, ihre
Vorurteile aufzugeben und betriebliche Ausbildungsplätze in
ausreichendem Umfang bereitzustellen." Angesichts des immer härteren
Verdrängungswettbewerbs am Arbeitsmarkt warnte Pathe davor, dass die
von Staat und Gesellschaft zu Recht geforderte Chancengleichheit und
Gleichstellung behinderter junger Menschen bei der beruflichen
Eingliederung nicht zu einer "leeren Worthülse" verkommen dürfe.
    
    Gerd Meyer-Rockstedt, Geschäftsführer des Berufsbildungswerkes
Bremen, wies darauf hin, dass eine qualifizierte, zukunftsorientierte
Berufsausbildung, wie sie in den Berufsbildungswerken angeboten
würde, für eine wachsende Zahl junger behinderter Menschen
unverzichtbar sei. Meyer-Rockstedt: "Die Berufsbildungswerke erfüllen
mit ihrer Ausbildungstätigkeit eine gesellschaftliche Verpflichtung
ersten Ranges. Eine qualitativ hochwertige Ausbildung ist jedoch
nicht zum Nulltarif zu haben." Meyer-Rockstedt und Pathe forderten
Planungssicherheit für die Berufsbildungswerke auf der Grundlage
einer langfristigen verlässlichen Finanzierung.  
    
    
ots Originaltext: SoVD Sozialverband Deutschland
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Pressekontakt:
Hans-Jürgen Leutloff
SoVD-Bundesverband
Abteilung Sozialpolitik
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 120
Fax:  030/72 62 22 328
E-Mail: hans-juergen.leutloff@sovd.de

Original-Content von: SoVD Sozialverband Deutschland, übermittelt durch news aktuell

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