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FXH Awards 2017 - Lara Schneider von der Universität des Saarlandes setzt sich in der Kategorie Scientific Excellence durch
FibriCheck aus Belgien gewinnt in der Kategorie Start-up

FXH Awards 2017 - Lara Schneider von der Universität des Saarlandes setzt sich in der Kategorie Scientific Excellence durch / FibriCheck aus Belgien gewinnt in der Kategorie Start-up / Die Gewinner des FXH Scientific Excellence und des FXH Start-up Awards 2017, die am 9. November 2017 auf der von Roche... mehr

Penzberg (ots) -

   - Roche hat erstmals die FXH Awards in den Kategorien "Scientific
     Excellence" und "Start-up" vergeben: Lara Schneider von der 
     Universität des Saarlandes und FibriCheck gewinnen
   - Mehr als 50 Studenten, Doktoranden und Postdocs sowie mehr als 
     130 nationale und internationale Start-ups reichten ihre 
     Projekte ein
   - Die Verleihung fand gestern im Rahmen der ersten Future X 
     Healthcare Veranstaltung in der Alten Bayerischen Staatsbank in 
     München statt
   - Das Preisgeld für den Scientific Excellence Award beträgt 
     insgesamt 5.000 Euro (1. Platz: 3.000 Euro, 2. Platz: 1.500 
     Euro, 3. Platz: 500 Euro) und für den Start-up Award insgesamt 
     17.500 Euro (1. Platz: 10.000 Euro, 2. Platz: 5.000 Euro, 3. 
     Platz: 2.500 Euro) 

Gestern hat Roche auf der Future X Healthcare 2017 (www.fxh2017.com) mehr als 300 internationale Vertreter aus Wissenschaft, Industrie, Start-ups, Venture Capital und Politik unter dem Motto "Making Data Meaningful" in der Alten Bayerischen Staatsbank in München zusammen gebracht. Das Ziel: gemeinsam die digitale Zukunft des Gesundheitswesens gestalten. Bei der von Roche initiierten Veranstaltung, die in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner stand, wurden am frühen Abend erstmals die FXH Awards 2017 in den Kategorien "Scientific Excellence" und "Start-up" verliehen.

Herausragende Forschungsprojekte und Start-ups für ihren Beitrag zur Digitalisierung des Gesundheitswesens ausgezeichnet

Die Gesundheitsindustrie steht durch die zunehmende Digitalisierung vor einem der größten Umbrüche. Die Menge an verfügbaren Gesundheitsdaten - von Labordaten, Studiendaten, Behandlungs- und Diagnosedaten (real world data), Daten der digitalen Bildgebung bis hin zu Genprofilen - steigt rasant an. Diese Daten können, richtig eingesetzt, die Forschung beschleunigen und die Entwicklung neuartiger Produkte unterstützen - und damit die Patientenversorgung verbessern. Die Voraussetzung: innovative Ansätze für die Nutzung und Interpretation von Gesundheitsdaten. "Mit den FXH Awards möchten wir deshalb Forschungsprojekte und Start-ups fördern, die einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung des Gesundheitswesens und damit zur Gesundheitsversorgung von morgen leisten," sagt Dr. Ursula Redeker, Sprecherin der Geschäftsführung der Roche Diagnostics GmbH. "Die Anzahl und Qualität der Einreichungen hat uns beeindruckt. Sie bestätigt, wie weit wir bereits im Bereich Data Science sind und wie viel Potenzial für die Forschung und die zukünftige Patientenversorgung darin liegt."

FXH Scientific Excellence Award: DrugTargetInspector für die Krebsforschung überzeugt die Jury

Für den FXH Scientific Excellence Award hatte Roche zukunftsweisende Forschungsprojekte aus Deutschland zu Data Science im Gesundheitswesen gesucht, die zu einer effizienteren Forschung & Entwicklung oder einer verbesserten Patientenversorgung beitragen. Unter den mehr als 50 Studenten, Doktoranden und Postdocs, die ihre Projekte einreichten, konnte sich Lara Schneider von der Universität des Saarlandes mit ihrem DrugTargetInspector durchsetzen. Das web-basierte Tool ermöglicht die integrierte Analyse von Multi-Omics-Datensätzen (Genom, Transkriptom oder Proteom) in der Krebsforschung. Dabei werden Tumor-Datensätze aus der klinischen Praxis mit bestehenden Erkenntnissen aus der Molekularbiologie und Pharmakologie kombiniert, um mittels statistischer Analysen Tumorcharakteristiken zu identifizieren und spezifische Behandlungsoptionen abzuleiten. Auch die Zweit- und Drittplatzierten, Sebastian Salentin von der Technischen Universität Dresden (Projekt: Fighting Cancer with Structural Bioinformatics) und Marcel Gehrung von der Eberhard Karls Universität Tübingen (Projekt: Translational multi-view learning - exploring the tumor microenvironment), beschäftigten sich in ihren Forschungsprojekten mit Ansätzen für die personalisierte Krebsmedizin. Die Finalisten konnten sich über ein Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro freuen.

FXH Start-up Award: FibriCheck setzt sich durch

Für den FXH Start-up Award in Partnerschaft mit UnternehmerTUM konnten sich Start-ups weltweit bewerben, die mit intelligenten Lösungen den Umgang mit der zunehmenden Menge an verfügbaren Gesundheitsdaten und damit die Digitalisierung des Gesundheitswesens vorantreiben. Unter den mehr als 130 Einreichungen setzte sich FibriCheck (www.fibricheck.com) beim Pitch vor der interdisziplinär und international besetzten Jury durch. Das belgische Start-up hat die erste Lösung für das digitale Monitoring bei Herzrhythmusstörungen entwickelt, die ganz ohne medizinische Hardware auskommt. Für die Messung legt der Patient seinen Finger für 60 Sekunden auf die Kamera seines Smartphones. Die gemessenen Pulswellen werden über die App ausgewertet und automatisch an den Arzt übertragen. Den zweiten Platz konnte sich das finnische Start-up Combinostics (www.combinostics.com / Big Data-Lösung für verbesserte Diagnosen in der Neurologie), den 3. Platz das polnische Start-up StethoMe (www.stethome.com / intelligentes Stethoskop für Heimdiagnose und Telemedizin) sichern. Neben dem Preisgeld von insgesamt 17.500 Euro und der Einladung zur Future X Healthcare für die Finalisten kann sich der Erstplatzierte auf ein Coaching durch einen erfahrenen Business Angel freuen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.fxh2017.com und 
www.roche.de/medien/fxh2017. 
Folgen Sie der Future X Healthcare auch auf Twitter: #FXH2017 

Über Roche

Roche ist ein globales Unternehmen mit Vorreiterrolle in der Erforschung und Entwicklung von Medikamenten und Diagnostika und ist darauf fokussiert, Menschen durch wissenschaftlichen Fortschritt ein besseres, längeres Leben zu ermöglichen. Dank der Kombination von Pharma und Diagnostika unter einem Dach ist Roche führend in der personalisierten Medizin - einer Strategie mit dem Ziel, jeder Patientin und jedem Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen.

Roche ist das größte Biotech-Unternehmen weltweit mit differenzierten Medikamenten für die Onkologie, Immunologie, Infektionskrankheiten, Augenheilkunde und Erkrankungen des Zentralnervensystems. Roche ist auch der bedeutendste Anbieter von In-vitro-Diagnostika und gewebebasierten Krebstests und ein Pionier im Diabetesmanagement.

Seit der Gründung im Jahr 1896 erforscht Roche bessere Wege, um Krankheiten zu verhindern, zu erkennen und zu behandeln, und leistet einen nachhaltigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. Zum Ziel des Unternehmens gehört es, durch Kooperationen mit allen relevanten Partnern den Zugang von Patientinnen und Patienten zu medizinischen Innovationen zu verbessern. Auf der Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation stehen heute 30 von Roche entwickelte Medikamente, darunter lebensrettende Antibiotika, Malariamittel und Krebsmedikamente. Ausgezeichnet wurde Roche zudem bereits das achte Jahr in Folge als das nachhaltigste Unternehmen innerhalb der Pharma-, Biotechnologie- und Life-Sciences-Branche im Dow Jones Sustainability Index.

Die Roche-Gruppe mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, ist in über 100 Ländern tätig und beschäftigte 2016 weltweit über 94.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im Jahr 2016 investierte Roche CHF 9,9 Milliarden in Forschung und Entwicklung und erzielte einen Umsatz von CHF 50,6 Milliarden. Genentech in den USA gehört vollständig zur Roche-Gruppe. Roche ist Mehrheitsaktionär von Chugai Pharmaceutical, Japan. Das Unternehmen beschäftigt in Deutschland rund 15.900 Mitarbeitende. Weitere Informationen finden Sie unter www.roche.com und www.roche.de

Alle erwähnten Markennamen sind gesetzlich geschützt.

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