Jochen Schweizer Monthly // Inside Abenteuer Vol. 3 - Adrenalinkick next level: Fallschirmsprung aus dem Heißluftballon
Inside Abenteuer Vol. 3 – Adrenalinkick next level
Fallschirmsprung aus dem Heißluftballon
Liebe Medienpartner:innen,
mit „Inside Abenteuer” geht es dieses Mal dorthin, wo es zunächst überraschend ruhig ist: 3.000 Meter über dem Allgäu, in den Korb eines Heißluftballons.
Hier, nahe Leutkirch, bietet Jochen Schweizer Erlebnispartner Kevin Benz gemeinsam mit seinem Team ein außergewöhnliches Erlebnis an, das sich deutlich vom klassischen Fallschirmsprung unterscheidet und weltweit exklusiv nur über Jochen Schweizer buchbar ist: den Fallschirmsprung aus dem Heißluftballon.
Stilles Adrenalin: Kick ganz ohne Speed
Was zunächst wie eine kleine Variation des Sprungs aus dem Flugzeug wirkt, verändert in Wahrheit das gesamte Erlebnis. Im Ballon fehlt der Vortrieb – also die Kraft, die einen nach vorne bewegt. Es gibt keine Motorengeräusche und keinen spürbaren Luftstrom beim Absprung. Man bewegt sich mit dem Wind, nicht gegen ihn.
Anders als beim Sprung aus dem Flugzeug startet man hier aus dem völligen Stillstand – gewissermaßen von null auf hundert. Innerhalb weniger Sekunden wird dabei eine Geschwindigkeit von über 100 km/h erreicht, im weiteren Verlauf beschleunigt der Körper auf rund 200 km/h.
Der freie Fall, der übrigens mehr als 30 Sekunden dauert, beginnt damit abrupt und ungewohnt. Viele beschreiben diesen Moment als intensiver, weil dem Körper zunächst die gewohnte Stabilisierung durch den Luftstrom fehlt. In Verbindung mit der völligen Ruhe entsteht ein kurzer Zustand ohne klare Orientierung – genau dieser Kontrast macht das Erlebnis so besonders.
Der Grund dafür liegt in der Physik: Ein Heißluftballon funktioniert grundlegend anders als ein Flugzeug. Während Flugzeuge durch Motorleistung Vortrieb erzeugen, steigt ein Ballon allein durch den Dichteunterschied zwischen warmer Luft in der Hülle und kühlerer Umgebungsluft auf. Er wird nur vertikal gesteuert – die Richtung bestimmt der Wind.
Und genau deshalb fehlt beim Absprung die Vorwärtsbewegung: „Beim Sprung aus dem Flugzeug hat man eine Vorwärtsbewegung und direkt eine Anströmung auf den Körper”, erklärt Kevin Benz. „Das gibt es beim Ballon nicht.”
Im Höhenrausch
Kevin Benz kennt die Dynamiken des Ballonfahrens schon seit seiner Kindheit. Er ist Ballonfahrer in dritter Generation und doch war der Weg dorthin kein Selbstläufer. „Ich hatte als Jugendlicher ehrlich gesagt keine Lust mehr auf Ballonfahren”, verrät er. „Und dann bin ich durch Zufall doch mal wieder mitgefahren, habe selbst gesteuert und auch mal landen dürfen. Die Begeisterung war zurück und ab da war klar, dass ich den Pilotenschein mache.”
Heute fährt er hauptberuflich Ballon und erlebt dabei vor allem eines: Abwechslung. „Man landet so gut wie nie zweimal auf derselben Wiese. Jede Fahrt ist anders – andere Bedingungen, andere Menschen.”
Wind, Temperatur und Gelände sorgen dafür, dass keine Fahrt exakt planbar ist und genau darin liegt auch der Reiz für ihn.
Kein Sprung ohne perfekte Bedingungen
Der entscheidende Teil des Erlebnisses passiert lange vor dem eigentlichen Moment am Korbrand. Damit ein Fallschirmsprung aus dem Ballon stattfinden kann, müssen mehrere Faktoren zusammenspielen: möglichst geringe Windgeschwindigkeiten über die gesamte Höhe hinweg, stabile Luftschichten ohne starke Windscherungen und die Einhaltung klar definierter Sprungzonen.
Der Ballon muss sich während des gesamten Aufstiegs innerhalb eines festgelegten Luftraums bewegen. „Du musst schauen, dass du von unten bis nach oben nicht zu viel Wind hast”, so Benz. „Sonst bleibst du nicht in der Zone und kannst den Springer samt Tandem-Master nicht absetzen.”
Der Aufstieg erfolgt in der Regel auf rund 3.000 Meter. Das ist die maximale Höhe ohne zusätzliche Genehmigung. Mit zunehmendem Auftstieg verändern sich Luftdruck und Dichte, was sich unmittelbar auf das Verhalten des Ballons auswirkt. Kurz vor dem Absprung wird der Ballon dann bewusst in einen Sinkzustand gebracht. „Man bringt den Ballon vorher ins Sinken, weil nach dem Absprung natürlich Gewicht fehlt, das zuvor noch da war”, erklärt Benz.
Das zeigt, wie sensibel das Zusammenspiel aus Gewicht, Temperatur und Auftrieb ist. Es braucht genug Erfahrung, um diese Faktoren richtig zu lesen.
Präzision im Himmel – vom Weltrekord zum buchbaren Erlebnis
Wie präzise das Arbeiten in der Luft sein muss, zeigte sich auch im November 2024 bei einem außergewöhnlichen Projekt des Erlebnisanbieters Jochen Schweizer: Die Top-Athleten Lukas Irmler und Friedi Kühne überquerten in 2.500 Metern Höhe eine zwischen zwei Heißluftballons gespannte Slackline – und stellten damit einen neuen Weltrekord auf. Kühne beendete den Stunt mit einem Fallschirmsprung direkt von der Slackline.
Gesteuert wurden die Heißluftballone von Kevin Benz und Thomas Grüter. Ihre größte Herausforderung: beide Ballone konstant auf einer Höhe zu halten, um die Slackline möglichst stabil zu halten, denn schon kleinste Abweichungen waren hier entscheidend.
Kurz nach diesem Projekt entstand die Idee, den Fallschirmsprung aus dem Ballon als Erlebnis anzubieten. Für Kevin Benz bleibt das Grundprinzip dabei unverändert: Verständnis für Luftbewegungen, Erfahrung, präzises Timing und der Anspruch, den Ballon jedes Mal wieder sicher zu landen.
Das Erlebnis bei Jochen Schweizer
Der Fallschirmsprung aus dem Heißluftballon ist über Jochen Schweizer buchbar und findet in Leutkirch im Allgäu statt. Ein Erlebnis für alle, die ihren ersten Fallschirmsprung wagen wollen – und für diejenigen, die den Klassiker kennen und bereit sind für das nächste Level.
Bildmaterial steht zur redaktionellen Nutzung unter Angabe der Credits im Dateinamen zur Verfügung. Bei Interesse an weiteren Informationen, O-Tönen, zusätzlichem Bildmaterial oder einem Erlebnistest freuen wir uns über Ihre Rückmeldung.
Die nächste Ausgabe von „Inside Abenteuer“ folgt im April.
Bis dahin und beste Grüße
Ihr Jochen Schweizer-Presseteam
Über die Jochen Schweizer GmbH
Die Jochen Schweizer GmbH, gegründet 1987 von Jochen Schweizer selbst, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihren Erlebnissen ein echter Wegbegleiter für die Menschen zu sein, der immer da ist, wenn sich das Leben in der Routine verliert. Dafür vermittelt das Unternehmen tausende unterschiedliche Erlebnisse, Erlebnisreisen und Erlebnisgeschenke in Deutschland, Österreich und der Schweiz – für jeden Geschmack, jeden Anlass und jedes Alter. Erhältlich sind sämtliche Erlebnisangebote online auf www.jochen-schweizer.com, in 37 eigenen Jochen Schweizer Shops sowie im Einzelhandel. Im Oktober 2017 wurden Jochen Schweizer und mydays, die beiden führenden Brands auf diesem Markt, unter dem Dach der JSMD Group vereint. Die Gruppe, zu der auch das Tochterunternehmen Regiondo GmbH zählt, ist seitdem Mitglied der ProSiebenSat.1 Media SE.
Pressekontakt TEAM LEWIS Patrizia Fauster / Helena Höfelsauer jsmd@teamlewis.com Tel. +49-89-173019-32 / -12

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