Groß- und Außenhandel in Schleswig Holstein und Mecklenburg-Vorpommern: Stellungnahme zu den Tarifforderungen der Gewerkschaft
Hamburg, 27. März 2026. Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Forderungen für die erste Tarifrunde für den Groß- und Außenhandel in Schleswig-Hostein und Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. Diese findet am 29. April 2026 statt. Volker Hepke, hauptamtlicher Verhandlungsführer des AGA, erklärt dazu:
"Die Forderungen von Verdi zeigen, dass die Gewerkschaft die Zeichen der Zeit nicht erkennt. Sinkende Umsätze, gestörte Lieferketten, hohe Energiekosten bei einem insgesamt seit drei Jahren fehlenden Aufschwung lassen derartige Verteilungsspielräume nicht zu. Leider muss man konstatieren: Dem Groß- und Außenhandel geht es schlecht. Erst jüngst wurden auch die Perspektiven führender Wirtschaftsinstitute nach unten korrigiert. Wir erleben bereits einen Verlust von Arbeitsplätzen, der sich bei einem hohen Tarifabschluss beschleunigen dürfte. Für die kommenden Verhandlungen ist daher Augenmaß gefordert. Unrealistische Forderungen schüren lediglich unrealistische Erwartungen."
Der AGA Unternehmensverband vertritt die Interessen von 3.500 Mitgliedsunternehmen in Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. In diesen Unternehmen sind rund 150.000 Mitarbeiter beschäftigt. Mit einem Jahresumsatz von 288 Milliarden Euro ist der gesamte Groß- und Außenhandel eine der Schlüsselbranchen in Norddeutschland.
Kontakt: Christian Ströder Leiter Kommunikation & PR AGA Unternehmensverband Telefon: (040) 30801-162 E-Mail: christian.stroeder@aga.de Internet: www.aga.de