Gewerkschaft der Polizei

GdP zu Masterplan des Bundesinnenministeriums -- Malchow: Asylpolitik braucht klare rechtskonforme Regelungen

Berlin. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert im Zusammenhang mit der Vorstellung des Masterplanes des Bundesinnenministeriums klare rechtskonforme Regelungen und eine personelle Aufstockung der Sicherheitskräfte. "Die GdP ist sich mit dem Bundesinnenminister in dem Ziel einig, die Handlungsfähigkeit des Staates in Migrations- und Asylfragen zurückzugewinnen, Gesetzen wieder Geltung zu verschaffen und gleichzeitig generell der Humanität einen hohen Stellenwert zu verschaffen", sagte Malchow am Dienstag anlässlich der Vorstellung des Planes in Berlin.

Malchow betonte: "Unsere Kolleginnen und Kollegen brauchen rechtliche Rahmenbedingungen und ausreichend Kapazitäten bei den vielschichtigen Problemen im Umgang mit den nach Deutschland kommenden Asylbewerbern." Die GdP fordert die handelnden Politiker auf, ihre Auseinandersetzungen über den Kurs in der Asylpolitik nicht länger auf dem Rücken der Polizeibeamtinnen und -beamten auszutragen. Wichtig sei es jetzt, konforme und flexible Lösungen für das gesamte Bundesgebiet zu finden, bei der eine europäische Einigung Priorität haben müsse.

- - - - - 
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist die größte Interessenvertretung der
Polizeibeschäftigten Deutschlands. Sie engagiert sich für ihre bundesweit rund
185.000 Mitglieder, für die Zukunftsfähigkeit der Polizei sowie auf dem Gebiet
der Sicherheits- und Gesellschaftspolitik.

Herausgeber:
Gewerkschaft der Polizei, Bundesvorstand, Pressestelle

GdP-Pressestelle Bund
Stromstraße 4, 10555 Berlin
Telefon: (0 30) 39 99 21 (0) - 113/115/116/117
Mobil: GdP-Pressesprecher Rüdiger Holecek 0172 - 7 12 15 99; Michael Zielasko
0172 - 20 64 568; Wolfgang Schönwald 0152 - 271 364 52
Telefax: (0 30) 39 99 21 - 29113
Homepage: www.gdp.de
Twitter: @GdPPresse 



Weitere Meldungen: Gewerkschaft der Polizei

Das könnte Sie auch interessieren: