Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB)

VÖB-Ombudsmann legt Tätigkeitsbericht 2004 vor: Kundenbeschwerden deutlich gestiegen

    Berlin (ots) - Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, VÖB, hat heute in Berlin den Tätigkeitsbericht seiner Kundenbeschwerdestelle und des "Ombudsmannes der öffentlichen Banken" für das Jahr 2004 vorgestellt.

    Gegenüber 2003 (912 Eingaben) hat sich die Anzahl der Kundenbeschwerden im Jahr 2004 mit insgesamt 1515 Eingaben um rund zwei Drittel erhöht. Zu 1312 Kundeneingaben leitete der VÖB-Ombudsmann Schlichtungsverfahren ein. Bis heute wurden zu 388 Beschwerden Schlichtungsvorschläge unterbreitet, von denen 37 % zu Gunsten der Beschwerdeführer ausfallen. Annähernd die Hälfte der zulässigen Beschwerden konnten, z. B. durch Klärung von Missverständnissen oder durch zusätzliche Erläuterungen, bereits im Vorverfahren erledigt werden.

    Schwerpunkte der Eingaben waren wie bereits im Vorjahr die Bereiche "Girokonto für Jedermann", "Hypothekarkredit", "Zahlungsverkehr" und "Kontoführung". Allein 342 Beschwerden bezogen sich auf die Anwendung der Empfehlung des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) zum sog. "Girokonto für Jedermann". Der VÖB-Ombudsmann konnte in rund der Hälfte dieser Fälle erreichen, dass für die Beschwerdeführer Konten auf Guthabenbasis eingerichtet wurden.

    Kunden der dem Kundenbeschwerdeverfahren des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands angeschlossenen Banken können sich bei Meinungsverschiedenheiten mit ihrer Bank schriftlich an die VÖB-Kundenbeschwerdestelle wenden. Das Schlichtungsverfahren ist für den Kunden kostenlos. Eigene Auslagen und Aufwendungen sind vom Kunden selbst zu tragen.

    Ombudsmann der Öffentlichen Banken ist Klaus Wangard. Er ist erreichbar über die Kundenbeschwerdestelle beim Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands, Postfach 11 02 72, 10832 Berlin. Weitere Informationen zur VÖB-Kundenbeschwerdestelle sowie die Auflistung der dem Verfahren angeschlossenen Banken finden sich unter www.voeb.de (Rubriken Bundesverband, Kundenbeschwerdestelle).

    Ein Rezensionsexemplar kann unter presse@voeb.de bestellt werden.

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