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Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Hauptversammlung des VfB Stuttgart

Stuttgart (ots) - Natürlich würden sich Teile der weiß-roten Glaubensgemeinschaft im Nachklang der Geschehnisse noch gern den einen oder anderen Skalp an den Gürtel heften. Aber wem sollte das jetzt nützen? Die Erfahrungen andernorts lehren, dass es auf dem Weg zur Konsolidierung wenig hilfreich ist, den Verein erst in Trümmer zu legen. Streit und Diskussionen haben reinigende Wirkung und schärfen den Blick auf das Notwendige, dagegen reißen Wut und Hass nur Gräben auf. Ist es im Sinne des VfB zielführend, gegen alles und jeden zu sein? Der ehemalige S-21-Sprecher und Unternehmer Wolfgang Dietrich mag als Kandidat für das Präsidentenamt nicht allen in den Kram passen. Wenn jedoch Fangruppierungen die Diskussion mit ihm unter dem Hinweis verweigern, dass es zu viele offene Fragen um seine Person gebe, ist das ein Widerspruch in sich.

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