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Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Katastrophentourismus Merkels

Stuttgart (ots) - Politiker sollten sich nur dann ins Krisengebiet begeben, wenn sie zur Bewältigung der Katastrophe vor Ort einen konkreten Beitrag leisten. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sie nur wertvolle Ressourcen binden, die für die Bergungsmaßnahmen besser eingesetzt wären. Es ist zwar bewegend zu sehen, wie die Regierungschefs Frankreichs, Spaniens und Deutschlands im Leid zusammenfinden. Doch für diese Geste, die tröstenden Worte müssen die Regierungschefs nicht mit ihrem Begleittross ins unwegsame Gebirge reisen. Und selbst der ermutigende persönliche Dank an die Retter kann warten, so lange, bis deren schwere Arbeit getan ist.

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