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Stuttgarter Nachrichten: zu Koalitionsverhandlungen

    Stuttgart (ots) - Bislang ist vom Sparen keine Rede, nur Wohltaten wurden beschlossen. Etwa das Bildungssparen für Neugeborene. Ja, es ist sinnvoll, wie vereinbart bis 2013 zwölf Milliarden mehr in die Bildung zu stecken. Nur: Damit müssen nicht 35, nicht 50, sondern schon 72 Milliarden gespart werden. Das Geld wird anderswo fehlen. Spätestens am Ende der nächsten Woche müssen Angela Merkel und Guido Westerwelle Farbe bekennen und mit der Wahrheit herausrücken. Sie müssen sagen, an welcher Stelle gestrichen werden soll. Der Bürger muss sich warm anziehen. Da die Wirtschaft schwächelt, wird er die erste Anlaufstelle sein, wenn der Taschenrechner wieder Einzug hält bei den Koalitionären.

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