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13.06.2016 – 11:00

GDV - Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Länger arbeiten für eine stabilere Rente? - Eine neue Studie gibt die Antworten

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Berlin (ots)

Anmoderationsvorschlag:

Wie steht es um die gesetzliche Rente in 15, 20 oder 25 Jahren? Denn wir werden immer älter und künftig wird es immer weniger Erwerbstätige und somit Beitragszahler geben. Brauchen wir eine längere Lebensarbeitszeit, um unsere Rente zu stabilisieren? Das und andere Fragen hat eine aktuelle Studie der Prognos AG untersucht, die vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Auftrag gegeben wurde. Die Studie wurde heute in Berlin vorgestellt. Oliver Heinze berichtet.

Sprecher: Untersucht wurde, was die steigende Lebenserwartung für die Rente bedeutet und wie sich eine verlängerte Lebensarbeitszeit auf die Stabilität der Altersvorsorge bis zum Jahr 2040 auswirken könnte. Die Ergebnisse kennt Dr. Oliver Ehrentraut von der Prognos AG.

O-Ton 1 (Dr. Oliver Ehrentraut, 0:22 Min.): "Die zentralen Ergebnisse sind, dass wir durch eine verlängerte Lebensarbeitszeit es schaffen können, die Schrumpfung des Rentenniveaus etwas zu bremsen, dass wir den Beitragssatzanstieg auch deutlich reduzieren können gegenüber dem, was wir im Status Quo erwarten. Man kann als Faustformel ungefähr sagen: Wenn wir ein Jahr zugewonnene Lebenserwartung haben, dann können wir davon zwei Drittel länger arbeiten, ein Drittel profitieren wir dann durch eine längere Rentenbezugsdauer."

Sprecher: Nicht nur das Rentensystem würde so entlastet werden, auch der Steuerzahler würde einen positiven Effekt spüren.

O-Ton 2 (Dr. Oliver Ehrentraut, 0:11 Min.): "Der weniger Bundeszuschuss in die Rentenkasse bezahlen muss und jeder Einzelne von uns hat quasi mehr netto vom brutto und er hat auch am Ende, in der Rentenbezugsphase, höhere Rentenansprüche und höhere Renten." Sprecher: Doch eine längere Arbeitszeit ist in vielen, vor allem körperlich anstrengenden Berufen, heute oft nur schwer vorstellbar.

O-Ton 3 (Alexander Erdland, 0:26 Min.): "Wichtig ist ein Gesamtkonzept. Es müssen Voraussetzungen neu entwickelt werden, dass Menschen auch gern und gesund länger arbeiten können - der Maurer, die Sachbearbeiterin, der IT-Spezialist. Aber ein Rentenniveau, wie wir es früher erlebt haben, werden wir auch mit länger arbeiten nicht schaffen. Es ist also wichtig, dass neben der gesetzlichen Rentenversicherung, auch die betriebliche und die private Vorsorge gestärkt werden."

Sprecher: Erklärt GDV-Präsident Dr. Alexander Erdland, der auf die Notwendigkeit der neuen Studie eingeht, denn die Renten-Prognose der Bundesregierung reicht nur bis zum Jahr 2030.

O-Ton 4 (Alexander Erdland, 0:24 Min.): "Der demografische Wandel endet ja nicht im Jahr 2030. Interessant für die gesetzliche Rentenversicherung ist, dass gerade danach das Verhältnis zwischen Erwerbsfähigen und Rentnern sich deutlich weiter verändert. Immer weniger Beitragszahler finanzieren immer mehr Rentner. Deswegen ist das ein Thema, was einen weiten Blick braucht."

Abmoderationsvorschlag:

Die gesamte Studie und alle Ergebnisse im Überblick finden Sie auch im Internet unter www.gdv.de.

ACHTUNG REDAKTIONEN: 
  
Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de. 

Pressekontakt:

Simon Frost
Tel.: 030 / 2020-5902
s.frost@gdv.de

Original-Content von: GDV - Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V., übermittelt durch news aktuell

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