Swiss Life Deutschland

Jahresabschluss 2001 der Schweizerischen Rentenanstalt/Swiss Life Deutschland: Solides Ergebnis und überdurchschnittliches Wachstum

    München (ots) - Die deutsche Niederlassung der Schweizerischen Rentenanstalt/Swiss Life in München stärkte im Geschäftsjahr 2001 ihre Position als stabiler und zuverlässiger Versicherer. So konnte die Beitragssumme des Neugeschäfts um 17,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Zu diesem guten Ergebnis trägt vor allem die neue fondsgebundene Rentenversicherung Swiss Life Temperament bei, die von den Kunden sehr gut angenommen wurde. Swiss Life Deutschland setzt weiterhin auf Sicherheit statt auf Spekulation. Die Überschussbeteiligung wurde auf einem Niveau festgelegt, das bei realistischer Betrachtung der angespannten Kapitalmarktlage die Erfüllbarkeit der Verträge auch langfristig möglich macht.          Geschäftsentwicklung 2001          Der überdurchschnittliche Zuwachs der Beitragssumme des Neugeschäfts um 17,5 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,8 Mrd. Euro) findet seine Ursache vor allem in einer maßgeblichen Änderung der Neugeschäftsstruktur sowie dem starken Absatz der fondsgebundenen Rentenversicherung Swiss Life Temperament. Als umfassendes Vorsorgeprodukt erzielte sie ausgezeichnete Ratings und auf Anhieb einen Neugeschäftsanteil von 25 Prozent.          Die laufenden Beiträge konnten um 3,1 Prozent auf 808 Mio. Euro (Vorjahr: 783 Mio. Euro) erhöht werden. Unter Einbeziehung der Einmalbeiträge in Höhe von 159 Mio. Euro ergibt sich insgesamt ein gebuchter Bruttobeitrag von 969 Mio. Euro (Vorjahr: 932 Mio. Euro) und damit eine Steigerung um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Gesamtbranche legte lediglich um 1,9 Prozent zu.          Versicherungsbestand: Gutes Risikoergebnis und geringes Storno

    Bezogen auf den laufenden Beitrag für ein Jahr konnte die
Schweizerische Rentenanstalt für das abgelaufene Geschäftsjahr einen
Anstieg des Versicherungsbestands um 4,9 Prozent auf 816 Mio. Euro
verbuchen (Vorjahr: Zuwachs von 4,3 Prozent auf 778 Mio. Euro).
Faktoren hierfür waren neben der Neuproduktion das gute
Risikoergebnis und das wie im Vorjahr noch einmal verbesserte
Stornoergebnis des Versicherers. So lag die Stornoquote mit 3,69
Prozent wiederum deutlich unter dem Branchentrend von 4,6 Prozent. Am
Ende des Berichtsjahres hielt Swiss Life 1,07 Mio.
Hauptversicherungen mit einer Versicherungssumme von 26,2 Mrd. Euro
(Vorjahr: 25,4 Mrd. Euro) im Bestand. Das Volumen der
Zusatzversicherungen erhöhte sich um 6,4 Prozent. Ein wesentlicher
Faktor hierfür ist die Berufsunfähigkeitssparte: So verzeichneten die
zwölffachen Jahresrenten der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen
aufgrund des starken Neugeschäfts ein Wachstum von 11 Prozent auf 29
Mrd. Euro.
    
    Swiss Life Deutschland sieht enormes Wachstumspotential in der
betrieblichen Altersversorgung
    
    Als einer der führenden Anbieter von Versorgungslösungen in der
betrieblichen Altersversorgung hat Swiss Life sowohl eine
Pensionskasse als auch einen Pensionsfonds gegründet. Die Genehmigung
des Geschäftsbetriebes durch das Bundesaufsichtsamt steht noch aus.
Damit ist Swiss Life als einer von wenigen Anbietern in der Lage,
alle fünf Finanzierungswege für die Kunden bereit zu halten und
optimal zu kombinieren. Das Geschäftsfeld betriebliche
Altersversorgung wird in Zukunft der wichtigste Wachstumsträger sein.
    
    Volatile Kapitalmärkte beeinflussen Nettozins der Kapitalanlagen
    
    Der Bestand an Kapitalanlagen stieg um 5,7 Prozent auf knapp 9,1
Mrd. Euro (9.059 Mio. Euro). Durch die Entwicklung an den
Kapitalmärkten, insbesondere den Aktienmärkten, konnte die
Rentenanstalt das Vorjahresniveau der Nettoverzinsung (7,46 Prozent)
nicht halten und entschied sich für eine nachhaltige Herabsetzung in
2001 auf 5,52 Prozent. Das Zinsniveau für die Überschussbeteiligung
wurde bei insgesamt 6 Prozent festgesetzt.
    
    "Kurzfristige Marktanteilsgewinne, die mit einer überhöhten
Überschussbeteiligung erzielt werden können, passen nicht zu unserer
Unternehmensphilosophie. Wir wollen mit einer verantwortungsbewussten
und vernünftigen Überschusspolitik unseren Geschäftspartnern und
Kunden verlässliche und langfristig stabile Rahmenbedingungen
bieten", kommentiert Jürgen Strauß, Hauptbevollmächtigter der Swiss
Life für Deutschland die Entscheidung. "Wir rechnen uns nicht schön.
Das ist auch der Grund, warum wir im Gegensatz zu vielen unserer
Wettbewerbern weiterhin nach dem strengen Niederstwertprinzip
bilanzieren und nicht vom § 341 b des Handelsgesetzbuchs Gebrauch
machen." Dieses neu eingeführte Gesetz erlaubt
Versicherungskonzernen, Abschreibungen auf Kapitalanlagen vorerst zu
unterlassen, wenn sie von einer Besserung der Kapitalmärkte innerhalb
eines Jahres ausgehen.
    
    Weitere Kennzahlen
    
    * Die Abschlusskosten erhöhten sich entsprechend dem stärkeren
Neuzugang. Bezogen auf die Beitragssumme des Neugeschäfts blieb die
Abschlusskostenquote mit 5,18 Prozent etwa auf Vorjahresniveau.
    
    * Die Verwaltungskosten bezogen auf die gebuchten Bruttobeiträge
erhöhten sich geringfügig auf 4,20Prozent (Vorjahr: 3,98Prozent).
Zurückzuführen ist diese Entwicklung auf Projekte der
Informationstechnologie, Aufwendungen zur Verbesserung der
Verwaltungssysteme und im Zusammenhang mit dem Umzug der deutschen
Niederlassung in das neue Zentralgebäude an der Berliner Straße.  
    
    * Der Rohüberschuss fiel mit den reduzierten Kapitalerträgen
deutlich auf 254 Millionen Euro (Vorjahr: 371 Millionen Euro). Davon
wurden 146 Millionen Euro der Rückstellung für Betragsrückerstattung
zugewiesen, 101 Millionen Euro den Versicherungsnehmern direkt
gutgeschrieben. Insgesamt wurden damit 97,5 Prozent für die
Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer verwendet.
    
    * Die Schweizerische Rentenanstalt beschäftigte im
Jahresdurchschnitt mit 731 Arbeitnehmern 1,5 Prozent weniger
Mitarbeiter als im Vorjahr.
    
    
ots Originaltext: Schweizerische Lebensversicherungs- und
Rentenanstalt / Swiss Life
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