Das könnte Sie auch interessieren:

Postbank Wohnatlas 2019 - Trendwende am Immobilienmarkt nicht in Sicht / Preise schneller gestiegen als im Vorjahr / Preisauftrieb erfasst ländlichen Raum

Bonn (ots) - Die Nachfrage nach Wohneigentum in Deutschland ist ungebrochen, die Märkte sind besonders in den ...

Schlagerbarde macht den "Bachelor" platt! Lucas Cordalis gewinnt gegen Paul Janke / "Schlag den Star" überzeugt mit 14,4 Prozent Marktanteil

Unterföhring (ots) - Spannend bis zum Schluss: Lucas Cordalis und Paul Janke liefern sich bei "Schlag den ...

Terence Hill wird 80! "Ich habe nur Deutsch gesprochen, bis ich sechs Jahre war ..." - kabel eins spricht zu seinem Jubiläum exklusiv mit dem Italo-Star

Unterföhring (ots) - 24. März 2019. Er ist Kult, er ist cool, und am Freitag wird er 80: Terence Hill ist ...

22.11.2013 – 12:45

Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen BDIU

EU-Datenschutzgrundverordnung gefährdet Arbeit von Auskunfteien und Inkassounternehmen - Verfassungsrechtliches Gutachten von Professor Thomas Hoeren und Professor Noogie C. Kaufmann

Berlin (ots)

Der Entwurf der Datenschutzgrundverordnung verstößt sowohl gegen deutsches als auch gegen europäisches Verfassungsrecht. Zu diesem Ergebnis kommen die IT- und Medienrechtsexperten Professor Thomas Hoeren (Westfälische Wilhelms-Universität Münster) und Professor Noogie C. Kaufmann (Fachhochschule Münster). Der vorliegende Entwurf der EU-Verordnung verletzt laut ihrer Analyse eklatant die Berufsfreiheit von Inkassounternehmen und verstößt somit gegen das deutsche Grundgesetz.

Laut dem Verordnungsvorschlag müssten sich die Gläubiger für alle 
"nichtvertraglichen Ansprüche" zunächst die Einwilligung des 
Schuldners einholen, bevor sie ein Inkassounternehmen beauftragen 
können. Davon sind zahlreiche Forderungen betroffen, zum Beispiel 
gesetzliche Schadensersatzforderungen. Die Folge: Gläubiger wären 
künftig nicht mehr in der Lage, solche Forderungen mithilfe von 
Inkassounternehmen zu realisieren. 

Auskunfteien würden in ihrer Arbeit noch erheblich stärker eingeschränkt als Inkassounternehmen. Denn der jetzige Entwurf entzöge ihnen weitestgehend die rechtliche Grundlage für ihre Tätigkeit. Dabei ist die Wirtschaft auf die Dienstleistungen von Auskunfteien vital angewiesen. Zum Beispiel überprüfen Händler regelmäßig die Zahlungsfähigkeit ihrer anfragenden Kunden. Entfällt diese Möglichkeit, werden viele Verbraucher künftig nicht mehr so einfach und schnell Waren wie bisher gewohnt kaufen können, zum Beispiel im Online- und Versandhandel.

Weiterhin missachten die Verordnungsvorschläge europäische "verfassungsrechtliche" Vorgaben.

Hoeren und Kaufmann warnen in ihrem Gutachten schließlich, dass bei Inkrafttreten der bisher bekannten Vorschläge zur europäischen Datenschutzgrundverordnung der Grundrechtsstandard in der EU unter den Stand sinken würde, den das deutsche Verfassungsrecht garantiert.

Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU), der das Gutachten in Auftrag gegeben hat, fordert die EU dazu auf, eine Regelung zu finden, die rechtmäßige Geschäftsmodelle nicht in ihrer Existenz bedroht.

Ausführliche Informationen:  
http://www.inkasso.de/presse/pressemeldungen/eudatenschutz/index.html 

Pressekontakt:

BDIU
Marco Weber
Tel: +49 30-20 60 73 640
E-Mail: weber@inkasso.de
www.inkasso.de

Original-Content von: Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen BDIU, übermittelt durch news aktuell

Alle Meldungen
Abonnieren Sie alle Meldungen von Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen BDIU
  • Druckversion
  • PDF-Version

Orte in dieser Meldung

Themen in dieser Meldung

Weitere Meldungen: Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen BDIU