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GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH

GTÜ: Steuerersparnis durch KFZ-Nachrüstung
Frühzeitiger Einbau von Partikelfiltern lohnt sich auch ohne "Umweltzonen"

Leipzig/Stuttgart (ots)

Der frühzeitige Einbau eines
Schadstoffminderungssystems bei älteren  Benzinern und 
Dieselfahrzeugen rechnet sich trotz Verschiebung der geplanten 
Fahrverbote. Beachtliche Steuerersparnis durch Aufrüstung auch ohne 
"Umweltzonen". Aufgeschoben ist nicht aufgehoben - nach der Vertagung
der von mehreren Kommunen zum 1. Juli geplanten Fahrverbote für 
Fahrzeuge mit  veralteter Abgastechnik auf das Jahr 2008 gibt die GTÜ
Gesellschaft für  Technische Überwachung keine Entwarnung. Auch ohne 
die Einrichtung so  genannter Umweltzonen zum Schutz der Bevölkerung 
vor allzu hoher Feinstaubbelastung lohnt sich eine Nachrüstung von 
Rußpartikelfiltern für Diesel bereits zum jetzigen Zeitpunkt. Je nach
Fahrzeugmodell und Nachrüstzeitpunkt winken neben einem einmaligen 
Steuernachlass schon heute  weitere Steuervergünstigungen. Außerdem 
leistet die Nachrüstung einen  aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Die 
GTÜ weist darauf hin, dass Diesel-Fahrer, die auf eine 
PartikelfilterNachrüstung verzichten, bereits seit 1. April vier 
Jahre lang eine "Strafsteuer" von 1,20 Euro je 100 Kubikzentimeter 
Hubraum zusätzlich zur  bisherigen Kfz-Steuer bezahlen müssen. 
Experten-Schätzungen gehen davon aus, dass etwa zwei Drittel der 
insgesamt zehn Millionen DieselAutos in Deutschland problemlos 
nachgerüstet werden können. Von Fahrverboten in Umweltzonen betroffen
sind auch alte Benzin-Autos, die zwar schon einen geregelten Kat 
besitzen, aber in ihren Papieren noch den Hinweis "schadstoffarm 01" 
tragen. Auch diese Fahrzeuge mit EU-1Einstufung lassen sich mit dem 
Einbau eines so genannten Kaltlaufreglers  für EU 2 und damit für die
grüne Schadstoffplakette fit machen. Im Alltag  bedeutet dies: Freie 
Fahrt in allen Umweltzonen. Vom Finanzamt wird die Umrüstung zudem 
mit deutlich niedrigeren Steuersätzen belohnt. Dem Halter eines neun 
Jahre alten BMW 320i mit 2,0 Liter Hubraum beispielsweise bringt die 
Nachrüstung eine Steuersenkung von 15,15 auf  6,75 Euro pro 100 cm3 
Hubraum im Jahr. Das heißt: Eine jährliche Steuerersparnis von 155,40
Euro. Im Gegenzug belaufen sich die Nachrüstkosten für einen 
Kaltlaufregler bei diesem Auto auf knapp 250 Euro. Damit amortisiert 
sich der Einbau bereits nach weniger als zwei Jahren. Wie dieses 
Beispiel anschaulich zeigt, ist die technische Aufrüstung eines alten
Benziners  in vielen Fällen lohnenswert. Das gleiche gilt auch für 
Diesel-Fahrzeuge. Trotz höherer Umrüstkosten rechnet sich der 
nachträgliche Einbau eines Partikelfilters durch die Wertsteigerung 
und die Steuerersparnis.
GTÜ-Datenbank hilft bei Nachrüstung und Plakettensuche
Um nachrüstwilligen Autofahren das Vorhaben zu erleichtern, bietet
die  GTÜ über ihre Datenbank bereits im Vorfeld eines 
Werkstattbesuchs nützliche Tipps und technische Informationen rund um
das Thema Umrüstung  und Schadstoffplaketten. Noch vor in Kraft 
treten der so genannten Feinstaubplaketten-Verordnung  zum 1. März 
dieses Jahres war die GTÜ die erste Organisation, die über ihre  
Partner Schadstoffplaketten ausgab und Autofahrern sowie Werkstätten 
den kostenfreien Zugang zur ihrer beispiellos umfassenden Feinstaub- 
und  Nachrüstdatenbank anbot. Unter http://feinstaub.gtue.de finden 
sich zahlreiche Informationen darüber, welche Feinstaubplakette ein 
Fahrzeug erhält, ob eine Nachrüstmöglichkeit besteht und was eine 
eventuell notwendige Umrüstung eines älteren Diesel oder Benziner 
kostet.  Die gezielte Abfrage zu einem bestimmten Auto ist denkbar 
einfach: Nach  Eingabe von Fahrzeughersteller- und Typschlüssel, die 
sich im Fahrzeugschein bzw. der Zulassungsbescheinigung (Teil 1) 
finden, erscheinen die  gewünschten Informationen für das gesuchte 
Fahrzeug übersichtlich auf  dem Bildschirm. Dazu gehören die aktuell 
erhältliche sowie die maximal  durch die Umrüstung erreichbare 
Feinstaubplakette, alle dazu angebotenen Filter-Nachrüstsätze, 
Bestellnummer und Verkaufspreis. In der Online-Datenbank der GTÜ sind
ständig aktuell das deutsche Marktangebot an Dieselpartikelfiltern 
sowie die möglichen Nachrüstsysteme zur  Schadstoffreduzierung bei 
Benzinern hinterlegt.

Pressekontakt:

GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung
Hans-Jürgen Götz
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fon: 0711 97676-620
Mail: hans-juergen.goetz@gtue.de
www.gtue.de

Original-Content von: GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung mbH, übermittelt durch news aktuell

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