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Vertrauensvorsprung für die Immobilie
Infratest-Umfrage zu Altersvorsorgestrategien zeigt: Wachsende Unsicherheit bei Versicherungen, Fonds und Renten - Wohneigentum baut dagegen Führungsposition aus

Vertrauensvorsprung für die Immobilie / Infratest-Umfrage zu Altersvorsorgestrategien zeigt: Wachsende Unsicherheit bei Versicherungen, Fonds und Renten - Wohneigentum baut dagegen Führungsposition aus
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Berlin (ots)

Grund- und Bodenbesitz gilt nach wie vor mit Abstand als sicherste
Altersvorsorge. In einer Ende 2003 von NFO Infratest durchgeführten
Umfrage geben 77 Prozent der Deutschen an, in Immobilien eine
langfristig sichere Vorsorgemöglichkeit zu sehen. Wie LBS Research
ergänzend mitteilt, haben alle anderen wichtigen
Altersvorsorge-Formen demgegenüber innerhalb von weniger als einem
Jahr noch einmal an Vertrauen verloren: von der Lebensversicherung
(33 Prozent Nennungen als sichere Altersvorsorge) bis zum neuen
"Schlusslicht" gesetzliche Rente (15 Prozent).
Infratest führt diese Vertrauensverluste auf die anhaltenden
politischen Debatten zum Änderungsbedarf beim gesetzlichen
Rentensystem zurück. Dieses habe nämlich seit Beginn des Jahres 2003
deutlich an Ansehen verloren. So sind Ende 2003 nur noch 15 Prozent
der Bevölkerung von der langfristigen Sicherheit der gesetzlichen
Altersvorsorge überzeugt im Vergleich zu 22 Prozent im Januar des
gleichen Jahres. Zugleich ist der Anteil derjenigen, die die
gesetzliche Rentenversicherung als unsichere Altersvorsorge
bezeichnen, innerhalb von nur zehn Monaten von 49 auf 62 Prozent
gestiegen. Damit sind die Sicherheitsbedenken in der Bevölkerung
gegenüber der gesetzlichen Rentenversicherung sogar noch stärker
ausgeprägt als bei den Anlagen in Fonds.
Zentrales Motiv dafür, dass das Vertrauen der Deutschen in
Kapitallebensversicherungen bzw. in die Privat-Rente von 36 Prozent
Anfang 2003 nun auf 33 Prozent abgenommen hat, sind laut Umfrage die
sinkenden Renditen, Garantiezinsen und Überschussbeteiligungen der
Versicherungsgesellschaften. Weniger überraschend ist, dass in puncto
Anlagesicherheit die Investment-Fonds mit nur 17 Prozent (nach zuvor
19 Prozent) nicht mithalten können. Verblüffend ist nach Auffassung
von LBS Research lediglich, dass mittlerweile die gesetzliche
Rentenversicherung von den Befragten sogar unsicherer bewertet wird.
"Heute verlässlich für morgen" - der Werbeslogan, mit dem die
Bundesregierung für die gesetzliche Rente wirbt, gilt in den Augen
der meisten Bundesbürger mittlerweile nur noch für das
Immobilieneigentum. Die Experten von LBS Research erinnern in diesem
Zusammenhang daran, dass die Vorsorge mit Immobilien nicht nur in
Sachen Sicherheit weit vorn liegt, sondern - wie das Pestel-Institut
im vergangenen Jahr ermittelt hat - auch unter dem Aspekt der
Rentabilität eine optimale Anlage-Strategie ist. Im übrigen sei es
ein statistisch belegbares Faktum, dass sich Wohneigentümer im Alter
um ihre wirtschaftliche Situation keine Sorgen zu machen brauchten.
"Mietfreies Wohnen ist und bleibt die wichtigste private
Zusatz-Rente."

Pressekontakt:

Ivonn Kappel
Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen
Referat Presse
Tel.: 030-20225-378
Fax: 030-20225-304
E-Mail: ivonn.kappel@dsgv.de

Original-Content von: Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen (LBS), übermittelt durch news aktuell

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