AFS Interkulturelle Begegnungen e. V.
Das Tor zur Welt für alle öffnen: AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. schafft kostenlose Beratungsstelle „ChancenKompass“ in Hamburg.
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Das Tor zur Welt für alle öffnen: AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. schafft kostenlose Beratungsstelle „ChancenKompass“ in Hamburg.
Neues Beratungssangebot für Schüler baut Hürden für Auslandsaufenthalte ab – Hamburg im Fokus dank einkommensabhängiger Förderung der Schulbehörde – Erste offene Sprechstunde am 8. September in Hamburg-Ottensen
Hamburg, 03.09.2026 – Während in vielen Bereichen der Jugendförderung gekürzt wird, setzt die in Hamburg ansässige gemeinnützige Austauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. ein klares Zeichen für mehr Bildungsgerechtigkeit: Ab September geht der neu geschaffene AFS-ChancenKompass an den Start. Die kostenlose Beratungsstelle richtet sich an neugierige Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren sowie deren Familien, die intensive Unterstützung bei der Realisierung eines Auslandsaufenthalts benötigen.
Hürden abbauen und Wege ins Ausland sichtbar machen
Die Vorurteile gegenüber einem Schuljahr oder auch kürzerer Zeit im Ausland sind hoch: Oft herrscht der Eindruck, ein Auslandsjahr sei nur für Gymnasiastinnen und Gymnasiasten möglich, erfordere Bestnoten oder sei finanziell unerreichbar. Der AFS-ChancenKompass möchte diese Barrieren gezielt abbauen und Mut machen – unabhängig von Herkunft, Schulform oder finanziellem Hintergrund.
„Mit dem ChancenKompass möchte AFS seinen Teil zur Bildungsgerechtigkeit leisten. Es zählt nicht, woher du kommst, wie viel Geld du hast oder auf welche Schule du gehst, sondern allein deine Neugier und deine Motivation“, betont Johanna Dyckerhoff vom AFS-ChancenKompass.
AFS-Vorstand Manuel Gerstner ergänzt: „Ich selbst bin als Arbeiterkind ins Ausland gegangen und weiß, um die Chancen, die ein Auslandsaufenthalt für die weitere Lebensperspektive bietet. Ohne ein Stipendium und Menschen, die mir geholfen haben, hätte es bei mir damals nicht geklappt. Deshalb liegt mir das Projekt sehr am Herzen.“
Hamburger Pilotprojekt bringt breite Unterstützung
Rund ein Drittel aller Teilnehmenden an AFS-Programmen erhält bereits ein Stipendium. In Kombination mit staatlicher Unterstützung wie dem Schüler-BAföG lässt sich der Eigenanteil für Familien oft erheblich reduzieren. Dass das bundesweite Angebot ausgerechnet in Hamburg startet, hat einen klaren Grund: Die Hamburger Schulbehörde bietet seit über zehn Jahren eine spezielle einkommensabhängige Förderung für ein Schul(halb)jahr im Ausland an.
Doch die Hürden sind häufig nicht nur finanzieller Natur. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Katharina Sergeeva berät Johanna Dyckerhoff zu allen Schritten auf dem Weg ins Ausland: Von der Orientierung (Unterstützung bei der Grundsatzentscheidung und Auswahl des passenden AFS-Programms) über die Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zur ganz konkreten Organisation (Hilfe bei Bewerbungsprozess, Schulabsprachen und praktischen Formalitäten).
Vor Ort in Stadtteilschulen, Jugendtreffs und eigener Sprechstunde
Das Angebot wird im Laufe des Herbstes gezielt an Hamburger Stadtteilschulen sowie in Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit vorgestellt. Darüber hinaus bietet der AFS-ChancenKompass regelmäßige offene Sprechstunden für Jugendliche an, die Interesse an einem AFS-Programm haben.
Erste offene Sprechstunde:
- Wann: Dienstag, 8. September, 17:00 bis 19:00 Uhr
- Wo: Geschäftsstelle AFS Interkulturelle Begegnungen e.V., Am Born 19 (2. Stock), 22765 Hamburg-Ottensen
Weitere Termine und Informationen zur individuellen Beratung finden sich online unter: https://www.afs.de/chancenkompass.
Über AFS Interkulturelle Begegnungen e.V.
AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. ist ein gemeinnütziger Verein für Jugendaustausch und interkulturelles Lernen. Die Organisation arbeitet seit über 75 Jahren ehrenamtlich basiert und ist Träger der freien Jugendhilfe sowie des staatlich geförderten internationalen Freiwilligendienstes weltwärts. Im Auftrag des Deutschen Bundestages führt AFS das Parlamentarische Patenschafts-Programm durch. Neben dem Schüler*innen- und Gastfamilienprogramm bietet AFS die Teilnahme an Freiwilligendiensten sowie interkulturelle Trainingsmaßnahmen an. Der Verein finanziert sich aus den Teilnahme- und Vereinsbeiträgen, durch Spenden, Stiftungsmittel und öffentliche Gelder.
AFS Deutschland ist Teil des weltweiten AFS-Netzwerks und arbeitet mit gleichberechtigten Partnern auf allen Kontinenten zusammen. Rund 2.000 Ehrenamtliche engagieren sich deutschlandweit für AFS.
Andrea Arnemann Öffentlichkeitsarbeit
AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. Am Born 19 | D-22765 Hamburg | Germany Tel.: +49 40 399222-0
E-Mail: presse@afs.de | Webseite: http://www.afs.de

