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Schüler stimmen ab: Rotes Linsengemüse ist erste Wahl - Erstmals Standards für optimierte Schulküche - Bundesweite Feldstudie von Nestlé und FKE

Wiesbaden, 12. September 2005 - Erstmals Standards für optimierte Schulküche aufgestellt. Bundesweite Feldstudie von Nestlé und dem Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE). Die Schüler haben abgestimmt und Rotes Linsengemüse ist ihrer erste Wahl beim Mittagessen in der Schule. Wie hier in der... mehr

    Frankfurt/Main (ots) -

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    Gute Nachrichten für Schüler, Eltern und Lehrer: An vielen Ganztagsschulen könnte das Mittagessen schon bald gesünder, ausgewogener und abwechslungsreicher werden. Erstmals können sich demnächst Schulkantinen und externe Caterer an bundesweit getesteten und wissenschaftlich fundierten Standards für gesundheitlich optimierte Gerichte orientieren. Grundlage dieser Rezept-Standards ist eine bundesweite Feldstudie, die das Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung (FKE) gemeinsam mit der Nestlé Deutschland AG durchgeführt hat.  

    "Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland ernähren sich zu einseitig und zu unausgewogen. Nur zu oft führt dies zu Übergewicht mit den entsprechenden Folgekrankheiten wie Diabetes",  erklärt FKE-Projektleiterin Dr. Mathilde Kersting die Motivation für die Studie. Die wachsende Zahl an Ganztagsschulen biete hier eine ideale Chance, so Kersting. Wünschenswert wäre, wenn eine gesunde und ausgewogenere Ernährung Teil des pädagogischen Konzeptes der Schulen werde, rät die Dortmunder Ernährungswissenschaftlerin. Durch die Umstellung auf den Ganztagesunterricht böten sich für viele Schulen einmalige Möglichkeiten, um zu einer Änderung des Ernährungsverhaltens beizutragen. Hintergrund ist ein seit 2003 laufendes mit vier Milliarden Euro ausgestattetes Investitionsprogramm des Bundes, durch das sich die Zahl der Ganztagsschulen in Deutschland von derzeit rund 5.000 auf 10.000 verdoppeln soll.

    In einer mehrmonatigen bundesweiten Feldstudie haben das FKE und Nestlé die optimierten Rezepte von über 1.000 Schülern anhand von rund 13.000 Fragebögen bewerten lassen. "Der Geschmack und die damit verbundene Akzeptanz bei den Schülern war für uns ein entscheidendes Kriterium, damit es in den neuen Standard für optimierte Schulgerichte aufgenommen wurde", erklärt Kersting.  Denn nur in der Praxis durch die Schüler erfolgreich bewertete Rezepte haben eine Aussicht, auch später erfolgreich im Schulalltag eingesetzt zu werden, sagt Kersting. Je zwei Wochen lang bewerteten die jungen Testesser an Schulen im Norden, Westen und Osten der Republik zunächst den Geschmack der  herkömmlichen und vertrauten Gerichte, danach zwei Wochen die gesundheitlich optimierten Alternativen. Insgesamt vier Kriterien mussten die erprobten Gerichte erfüllen, um zum Standard zu avancieren: ernährungsphysiologisch optimiert, kostengünstig, küchentechnisch leicht zu handhaben und bei den Schülern akzeptiert.

    Wenn es nach den Schülern geht, dann können die ernährungsphysiologisch optimierten Rezepte in punkto Geschmack mit den herkömmlichen Leib- und Magengerichten der Schüler allemal mithalten: Die gesunden Alternativen wie Rotes Linsengemüse, Kartoffelsuppe oder Hack-Gemüse-Allerlei wurden fast so gut bewertet wie die oft zu fetten und zu einseitigen Klassiker wie Hamburger, Pommes Frites, Pizza oder Kartoffelpuffer. "Dieses Ergebnis ist um so bemerkenswerter, da Kinder und Jugendliche in der Regel vertraute Gerichte bevorzugten", sagt die Wissenschaftlerin. Insgesamt habe sich gezeigt, dass vor allem jüngere Schüler und Mädchen aufgeschlossener gegenüber den optimierten Rezepten gewesen seien.

    Die breite Akzeptanz des optimierten Ernährungsangebots will die Ernährungswissenschaftlerin als ermunterndes Signal für Eltern und Schule verstanden wissen. "Mit wenig Aufwand kann viel verändert und können wichtige Weichen gestellt werden." Allerdings werde eine optimierte Schulernährung nur dann auch wirklich erfolgreich sein, wenn sie Teil eines pädagogischen Konzepts sei. Interessierte Schulen und Eltern können den Ordner mit den Rezepten Anfang 2006 beim Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund beziehen. Eine Auswahl der Rezepte können Interessierte ab Oktober unter www.fke-do.de herunterladen.

Pressekontakt: Alexander Antonoff Tel: (069) 6671 - 2557 Fax: (069) 6671 - 3190 E-Mail: alexander.antonoff@de.nestle.com

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