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16.02.2004 – 09:57

kbv Kassenärztliche Bundesvereinigung

KBV gibt Gesundheits-Tipps für die tollen Tage
Brummschädel und Übelkeit sind vermeidbar

    Köln (ots)

Karneval ist die Zeit ausgiebigen Feierns. Für viele Narren gehört Alkohol ganz selbstverständlich mit dazu. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) weist darauf hin: Brummschädel, Übelkeit und Herz-Kreislauf-Beschwerden können Karnevalisten vermeiden, indem sie nur moderat trinken und einige Regeln beachten. Der Pressesprecher der KBV, Dr. Roland Stahl, erklärte heute in Köln: "Wichtig ist vor allem, nicht auf leeren Magen zu trinken, bei einem Getränk zu bleiben und zwischendurch zu essen und Mineralwasser zu trinken."

    Die KBV gibt allen all jenen, die an den tollen Tagen Alkohol trinken möchten, folgende Tipps:

    · Legen Sie eine fettige Trinkgrundlage! Am besten ein Gläschen Olivenöl trinken. Wer das nicht mag, halte sich an Eisbein, fettes Schnitzel oder Pommes Frites. · Trauen Sie Ihren Erfahrungen! Wenn Sie in der Vergangenheit gelernt haben, dass Sie nach dem zweiten Glas Wein oder dem vierten Bier besser aufhören, trinken Sie auch Karneval nicht mehr. · Meiden Sie alkoholhaltige Mixgetränke! Wegen ihrer Süße und ihres geringen Alkoholgehalts (gewöhnlich fünf bis sechs Prozent) werden die so genannten Alko-Pops unterschätzt. Die Wirkung tritt oft erst nach der dritten oder vierten Flasche ein - dann aber mit Macht. · Bleiben Sie bei einem Getränk! Wechseln sie nicht zwischen alkoholhaltigen Getränken. · Essen Sie zwischendurch immer wieder Nüsse, Käsehappen, Salzstangen und Ähnliches! Fett hindert Alkohol daran, ins Blut zu gelangen. Zusätzliche Mineralien ersetzen die, die der Körper beim Trinken verliert. · Trinken Sie zwischendurch Mineralwasser! Alkohol steigert nämlich den Harndrang und entwässert den Körper. · Gehen Sie zwischendurch an die frische Luft. Die Verarbeitung von Fusel- und Begleitstoffen führt zu einem Sauerstoffmangel, der ausgeglichen werden sollte.

    Sollte der Kater dennoch am nächsten Tag da sein, helfen alle oben genannten Mittel auch dann noch. Doch Obacht: Wem nicht nach fettigem Essen zumute ist, der sollte sich nicht zum Verzehr von Pommes Frites & Co. zwingen, sondern es eher mit einer Gemüse- oder Hühnerbrühe versuchen. Unter Umständen hilft auch die Einnahme von Acetylsalicylsäure.

    Besorgt zeigt sich Stahl angesichts des vermehrten Alkoholkonsums von Jugendlichen: "Schon ein Viertel der 15-jährigen Mädchen und ein Drittel der 15-jährigen Jungen trinken heute bereits regelmäßig Alkohol. Junge Leute müssen wissen, dass Besäufnisse nicht cool sind, sondern immense Schäden an Leber und Gehirn anrichten können."

    Der Weltgesundheitsorganisation WHO zufolge gelten sieben Gramm Alkohol als unbedenklich. Zum Vergleich: Eine Flasche Bier und ein Viertelliter Wein enthalten rund 20 Gramm.

ots-Originaltext: KBV

Digitale Pressemappe:
http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=34021

Kontakt:
Dr. Roland Stahl, Tel.: 0221 / 4005 - 213
Roland Ilzhöfer, Tel.:  030 / 4005 - 1230
Gabriele Prissok, Tel.:  030 / 4005 - 1240

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