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N. Haug: "Ein zweiter Platz ist besser als ein dritter - aber erster ist noch besser!" Mercedes-Motorsport-Chef analysierte im PREMIERE WORLD-Studio den Grand Prix

    München (ots) - Der vierfache Formel 1-Weltmeister Michael Schumacher hat in Suzuka seinen insgesamt 53. Grand Prix-Sieg erzielt. Der Kerpener Ferrari-Pilot siegte vor dem Kolumbianer Juan Pablo Montoya im BMW-Williams und dem McLaren-Mercedes-Piloten David Coulthard aus Schottland. Mit seinem neunten Saisonsieg beim Großen Preis von Japan konnte Michael Schumacher den Franzosen Alain Prost in der ewigen Punkteliste der Königsklasse überholen und mit insgesamt 801 Zählern als erster Fahrer die Schallmauer von 800 Punkten knacken.          Stimmen nach dem Rennen exklusiv auf PREMIERE WORLD:          Marc Surer (PREMIERE WORLD-Experte): "Es war heute ein einfaches Rennen für Michael Schumacher, er hat es ganz klar kontrolliert. Während des Rennens sah es so aus, als ob er zeitweise ein Problem mit den Bremsen und den Reifen hatte. Er hat sich aber wieder gefangen und hatte alles unter Kontrolle. Vorausblickend muss man sagen, dass bei der Konkurrenz nicht mehr viel fehlt um auf Ferrari aufzuschließen. Der härteste Gegner in der nächsten Saison wird wohl BMW-Williams mit beiden Fahrern werden. Michael wird es also nächstes Jahr bestimmt nicht einfach haben. Die wichtigste Erkenntnis aus den vergangenen 17 Grand Prix-Rennen ist sicher, dass aus dem Zweikampf McLaren-Mercedes gegen Ferrari ein Dreikampf geworden ist, indem BMW-Williams ganz kräftig mitmischt!"          Norbert Haug (Mercedes-Motorsport-Chef): "Wir sind in der Meisterschaft vor BMW, das ist wichtig. Der zweite Platz ist eben besser als der dritte. Aber der erste ist eben noch besser. Dieses Ziel haben wir uns alle für nächstes Jahr vorgenommen. Wir wollen ein besseres Paket zusammenstellen und versuchen, um die Weltmeisterschaft mitzufahren. Das wird der Kampf für das nächste Jahr sein. Was dieses Wochenende nicht O.k. war, waren die Startplätze. Wenn man Rennen gewinnen will, muss man weiter vorne stehen."          Gerhard Berger (BMW-Motorsport-Chef): "Es war eine anstrengende Saison und wir haben alle unser Bestes gegeben. Teilweise haben wir phantastische Ergebnisse erzielt aber jetzt denken wir bereits schon an die nächste Saison und überlegen, wie die Weichen für das nächste Jahr gestellt werden müssen. Im Rennen heute hat Montoya wieder einmal gezeigt, dass er absolute Extraklasse ist. Mit ihm ist in der Zukunft absolut zu rechnen!"          Ross Brawn (Technischer Direktor Ferrari): "Michael hat auch dieses Wochenende wieder tolle Arbeit geleistet. Wir hatten während des Rennens eigentlich nur die Sorge, dass Montoya mit einer Ein-Stopp-Strategie unterwegs ist. Trotz der Erfolge in diesem Jahr wissen wir, dass wir nächste Saison noch besser arbeiten müssen, sonst gewinnen wir die Rennen nicht. Ich mache jetzt zwei Wochen Angelurlaub und wir beginnen dann wieder Ende Oktober mit der Arbeit an dem neuen Wagen."          Rubens Barrichello (Ferrari): "Ich hatte eine Menge Probleme. Beim Boxenstopp wollte ich den ersten Gang einlegen und dann ist der Motor einfach abgestorben. Ralf ist ein schlechter Verlierer. Er fährt immer über die Schikanen und das mag ich nicht. Es ist schöner gegen Montoya zu kämpfen! Insgesamt war es eine gute Saison."

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