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"Wir haben eine stärkere Fahrer-Kombination als Ferrari!" / BMW-Motorsport-Chef Gerhard Berger im PREMIERE WORLD-Interview

    München (ots) - Drei Siege, zwei Pole-Positions, ein
Erfolgsgarant: BMW-Motorsport-Chef Gerhard Berger hat das
bayerisch-britische Formel 1-Team auf Erfolgskurs gelotst. Im
PREMIERE WORLD-Interview legte sich der 41-jährige Ex-Formel 1-Pilot
vor dem Großen Preis von Ungarn in Budapest (17. bis 19. August,
PREMIERE WORLD überträgt an allen drei Tagen live) fest: "Ralf und
Juan haben beide das Zeug zum Weltmeister. Insofern schätze ich
unsere Fahrer-Kombination derzeit stärker ein als die Kombination
Michael Schumacher/Rubens Barrichello!"
    
    Für den 210-fachen Grand Prix-Piloten ist der Kampf um die Formel
1-Krone bereits entschieden: "Ferrari wird mit Michael Schumacher
dieses Jahr wieder Weltmeister. Barrichello spielt dabei eigentlich
kaum eine Rolle. Aber der Plan der Kollegen geht auf und scheint
daher das richtige Konzept für deren Konstellation zu sein." Im
Gegensatz zu Ferrari, die mit Michael Schumacher eine klare Nummer
eins in ihren Reihen haben, bevorzugt Berger die ausgewogene
Variante: "Bei uns ist die Situation ausgeglichener. Mir gefällt die
Competition zwischen Ralf und Juan sehr gut!"
    
    Obwohl sich Williams-BMW nach den grandiosen Erfolgen im
Premieren-Jahr diese Saison sogar noch einmal steigern konnte,
versucht Berger die Erwartungshaltung an sein Team nicht in den
Himmel wachsen zu lassen: "Wir haben mit den bisherigen Ergebnissen
unsere Vorstellungen ganz klar übertroffen. Trotzdem lassen wir
nichts unversucht, um uns weiter zu steigern. Platz zwei in der WM
wäre natürlich ein gigantischer Erfolg, aber ich persönlich glaube
nicht daran! Die Bäume wachsen nicht in den Himmel."
    
    Dagegen prognostiziert der Österreicher, der zwischen 1984 und
1997 zehn Grand Prix-Rennen gewinnen konnte, deutliche Verbesserungen
beim Reifenpartner: "Michelin erlebt gerade eine Debüt-Saison. Dafür
müssen sich die Franzosen mit ihren Leistungen bestimmt nicht
verstecken. Dass es anfangs noch Schwachpunkte gibt, ist völlig
normal und wurde von uns auch so erwartet. Aber wir gehen davon aus,
dass wir im kommenden Jahr auch für kühle und regnerische Tage
gerüstet sind!"
    
    Hinsichtlich der Querelen um den entlassenen Jordan-Piloten
Heinz-Harald Frentzen und seine Rückkehr in den Formel 1-Zirkus bei
Prost sagt Berger: "Grundsätzlich sind solche Personalwechsel während
der Saison nie gut. Das bringt viel Unruhe in ein Team. Abgesehen
davon halte ich Frentzen für einen schnellen und routinierten
Piloten, der zurecht in einem Formel 1-Cockpit sitzt. Was mich ganz
persönlich freut: Mein alter Freund Jean Alesi hat jetzt auf seine
alten Tage noch mal eine tolle Chance bekommen!"
    
    
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