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PREMIERE WORLD Eishockey
Erich Kühnhackl: "Kann mir vorstellen, einen DEL-Klub zu trainieren!"
Der PREMIERE WORLD ALLSTAR zu seiner Zukunft und der des deutschen Eishockeys

    München (ots) - Dank der neuen Philosophie von Bundestrainer Hans
Zach schaffte die DEB-Auswahl bei der Eishockey-WM den Einzug ins
Viertelfinale. Zach setzte bei seinem Klub Kassel Huskies auf
deutsche Spieler und damit auch ein Signal in der DEL. PREMIERE WORLD
ALLSTAR Erich Kühnhackl, der als Coach von Drittligist Erding Jets
komplett auf deutsche Talente vertraut, denkt darüber nach, dem
deutschen Eishockey wie Zach in der DEL zu helfen. Im PREMIERE
WORLD-Interview machte sich der 50-Jährige Gedanken über seine eigene
Zukunft, aber auch über die des deutschen Eishockeys.
    
    "Wenn der Vorstand eines DEL-Clubs mir das Vertrauen schenkt, kann
ich mir auch vorstellen, einen DEL-Club zu trainieren. Den
Verantwortlichen muss aber klar sein, dass ich ganz sicher auf sehr
viele deutsche Spieler setzen würde! Wenn ein DEL-Verein an mich
herantritt und sagt, er würde gerne langfristig ein Konzept mit
jungen deutschen Spielern aufbauen, bin ich für jede Schandtat
bereit. Einen speziellen Verein habe ich dabei nicht im Auge", so
Kühnhackl gegenüber PREMIERE WORLD.
    
    Der Nationalmannschaft prophezeit der deutsche Rekordtorjäger
sogar eine goldene Zukunft: "Wenn wir den jetzt eingeschlagenen Weg
fortführen, haben wir vielleicht in fünf oder zehn Jahren so gut
ausgebildete Spieler, dass wir dann auch eine Chance haben, sogar das
Finale einer WM zu erreichen. Das alles gilt aber nur, wenn wir
weiterhin intensiv in der Nachwuchsarbeit tätig sind und den
deutschen Spielern vermehrt die Möglichkeit geben, in der besten
deutschen Liga auch zu spielen."
    
    WM-Erfolge sind laut Deutschlands bekanntestem Eishockey-Spieler
aber keine Selbstläufer, für Kühnhackl geht es jetzt darum, eine
breite Nachwuchs-Basis zu schaffen: "Seit einigen Jahren wird in
Deutschland bessere Nachwuchsarbeit gemacht. Ich glaube, wir sind auf
dem richtigen Weg. Aber eines ist ganz wichtig: Man darf nach dieser
WM nicht denken, jetzt wird alles von ganz alleine besser. Wir haben
im deutschen Eishockey so große Versäumnisse, dass wir das gute
Abschneiden bei diesen Titelkämpfen zum Anlass nehmen sollten, noch
besser mit dem Nachwuchs zu arbeiten. Wir sollten jetzt noch mehr
investieren und Geduld mit den jungen Talenten haben."
    
    
ots Originaltext: PREMIERE WORLD
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