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Robl: Pläne der Koalitionäre würgen private Immobilieninvestitionen ab.

    Berlin (ots) - Der Wegfall der Eigenheimzulage und die Erhöhung der Mehrwertsteuer um 3 Prozentpunkte scheinen zwischenzeitlich beschlossene Sache zu sein. Allein diese beiden Maßnahmen führen dazu, dass eine Familie mit einem Kind, die ein Haus für 200.000 Euro bauen möchte, mit ca. 23.000 Euro mehr belastet ist als bisher. Doch damit nicht genug: "Der Investitionswilligkeit privater Bauherren", so Prof. Robl, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, "soll offenbar nach dem Willen der Koalitionäre ein weiterer Schlag versetzt werden. Nun soll auch noch die Spekulationsfrist fallen und eine Pauschalsteuer von 20% auf Immobiliengewinne eingeführt werden". "Man fragt sich", so Robl, "wer unter diesen Voraussetzungen überhaupt noch in Immobilienvermögen investieren soll".

    Robl weiter: "Erst werden die Bürgerinnen und Bürger aufgefordert, privat für ihr Alter vorzusorgen. Dann geht man her und kürzt den Sparerfreibetrag um die Hälfte und errichtet immense Hürden für die Schaffung von Wohneigentum - die nach sämtlichen Umfragen nach wie vor beliebteste Form der Altersvorsorge der Deutschen."

    "Das Maßnahmenpaket der Koalitionäre", so Robl abschließend, "wird zu Nachfragerückgängen in allen Bereichen führen. Die Baubranche wird - wieder einmal - einer der Hauptverlierer sein, da mit einem deutlich rückläufigen Bauvolumen und in Folge der Mehrwertsteuererhöhung mit einem weiteren Wuchern der Schwarzarbeit zu rechnen ist. Dies kann nicht Ziel einer neuen Regierung sein."

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