Statistisches Bundesamt

Exporte in die USA von Kraftwagen und Maschinen bestimmt

    Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt anlässlich des Staatsbesuchs des amerikanischen Präsidenten George W. Bush mitteilt, sind die deutschen Ausfuhren in die USA im Jahr 2005 gegenüber dem Jahr 2004 um 6,9% auf 69,3 Milliarden Euro gestiegen. Die wichtigsten deutschen Exportartikel in die USA waren Kraftwagen und Kraftwagenteile mit einem Wert von 22,1 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anteil von 31,9% an den gesamten Exporten in die USA. Weitere wichtige Handelsgüter waren Maschinen im Wert von 12,0 Milliarden Euro (Anteil von 17,3%) und chemische Erzeugnisse im Wert von 8,8 Milliarden Euro (Anteil von 12,7%).

    Die Einfuhren aus den USA stiegen im Jahr 2005 gegenüber dem Jahr 2004 um 1,6% auf 41,3 Milliarden Euro. Wichtigste Importgüter aus den USA waren chemische Erzeugnisse mit einem Wert von 8,2 Milliarden Euro (Anteil an der Gesamteinfuhr aus den USA von 19,8%), gefolgt von sonstigen Fahrzeugen (unter anderem Flugzeuge und Schiffe) im Wert von 7,9 Milliarden Euro (Anteil 19,2%).

    In der Rangliste der deutschen Handelspartner liegen die USA hinter Frankreich auf Position 2 der wichtigsten Exportpartner. Einfuhrseitig rangieren die USA an dritter Stelle hinter Frankreich und den Niederlanden.

Weitere Auskünfte gibt: Kristina Jostock, Telefon: (0611) 75-4260, E-Mail: kristina.jostock@destatis.de

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