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08.11.2005 – 11:00

Statistisches Bundesamt

Zahl der Frauen in Sicherheitsberufen steigt

    Wiesbaden (ots)

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, arbeiteten im März 2004 in Deutschland nach den Ergebnissen des Mikrozensus 47 000 Erwerbstätige in Dienst- und Wachberufen als Werk-, Personenschutzfachkräfte sowie Detektive/Detektivinnen. Ihre Zahl blieb gegenüber Mai 2000 insgesamt konstant, jedoch hat sich der Anteil der Frauen, die in diesen so genannten Sicherheitsberufen arbeiten, erhöht: Während der Frauenanteil im Mai 2000 noch bei 13% gelegen hatte, stellten Frauen vier Jahre später bereits 17% der Erwerbstätigen in diesen Berufen. Der Männeranteil fiel entsprechend um 4 Prozentpunkte von 87% auf 83%.

    Die Hälfte der Erwerbstätigen in diesen Sicherheitsberufen, die Angaben zu ihrem allgemeinen Schulabschluss machte, besaß einen Hauptschulabschluss. Knapp 78% derjenigen mit Angaben zum Berufsabschluss hatten eine Lehre abgeschlossen (Mai 2000: 72%).

    Gut 66% der zu dieser Berufsordnung zählenden Erwerbstätigen waren im März 2004 im Wirtschaftsunterbereich "Grundstückswesen, Vermietung, wirtschaftliche Dienstleistungen" tätig. Fast drei Viertel der Werk-, Personenschutzfachkräfte sowie Detektive/Detektivinnen arbeiteten normalerweise wöchentlich 40 Stunden und mehr.

Weitere Auskünfte gibt: Zweigstelle Bonn Gruppe VIII C - Mikrozensus Telefon: (01888) 644-8955 E-Mail: mikrozensus@destatis.de

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