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13.09.2005 – 07:55

Statistisches Bundesamt

3,5% weniger Beschäftigte im Handwerk Ende Juni 2005

    Wiesbaden (ots)

Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes waren Ende Juni 2005 im zulassungspflichtigen Handwerk 3,5% weniger Personen tätig als Ende Juni 2004. Zugleich stiegen die Umsätze der selbstständigen Handwerksunternehmen in diesen Gewerben im zweiten Quartal 2005 um 0,8% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal.

    Weniger Beschäftigte gab es in allen sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks. Den stärksten Personalabbau gab es im Ausbaugewerbe: Hier waren 5,7% weniger Menschen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Der geringste Beschäftigtenrückgang wurde mit einem Minus von 1,0% im Nahrungsmittelgewerbe beobachtet.

    Einen höheren Umsatz als im entsprechenden Vorjahresquartal erwirtschafteten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf sowie das Kraftfahrzeug-, Nahrungsmittel- und das Gesundheitsgewerbe. Umsatzrückgänge betrafen das Bauhaupt-, Ausbau- und das Friseurgewerbe. Den stärksten Umsatzanstieg erzielten mit 3,4% die Handwerke für den gewerblichen Bedarf. Den größten Umsatzrückgang gab es mit 3,5% im Bauhauptgewerbe.


                            Beschäftigte und Umsatz im
          zulassungspflichtigen Handwerk nach Gewerbegruppen


                                                                    Veränderung
                                                                 2. Quartal 2005
         Gewerbegruppe                                        gegenüber
                                                                 2. Quartal 2004
                                                                            in %
                                                            Beschäftigte        Umsatz


Zulassungspflichtiges
Handwerk insgesamt                                    - 3,5                + 0,8
  davon:
      Bauhauptgewerbe                                  - 3,5                - 3,5
      Ausbaugewerbe                                      - 5,7                - 0,4
      Handwerke für den gewerblichen
        Bedarf                                                - 3,1                + 3,4
      Kraftfahrzeuggewerbe                          - 2,5                + 2,9
      Nahrungsmittelgewerbe                         - 1,0                + 0,6
      Gesundheitsgewerbe                              – 2,9                + 2,4
      Friseurgewerbe                                    - 2,0                - 1,5

Weitere Auskünfte erteilt: Michael Ziebach, Telefon: (0611) 75-2811, E-Mail: handwerksbericht@destatis.de

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