Alle Storys
Folgen
Keine Story von Statistisches Bundesamt mehr verpassen.

Statistisches Bundesamt

Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe im Januar 2021: -2,9 % zum Vorjahresmonat
Deutliche Auswirkungen der Corona-Krise auf die Zahl der Beschäftigten

WIESBADEN (ots)

Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe, Januar 2021

-2,9 % zum Vorjahresmonat

-0,7 % zum Vormonat

Ende Januar 2021 waren rund 5,4 Millionen Personen in den Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten tätig. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, ging die Zahl der Beschäftigten gegenüber Januar 2020 um knapp 161 000 zurück (-2,9 %). Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2020 verringerte sich die Zahl der Beschäftigten um 0,7 %.

Zuwachs der Beschäftigtenzahl nur in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln

Die Zahl der Beschäftigten nahm im Januar 2021 im Vergleich zum Vorjahresmonat in fast allen Wirtschaftsbereichen des Verarbeitenden Gewerbes ab. Am stärksten sank die Beschäftigtenzahl in der Metallerzeugung und -bearbeitung mit -6,6 %. Deutlich zurückgegangen sind die Beschäftigtenzahlen auch in der Herstellung von Metallerzeugnissen (-5,0 %), im Maschinenbau (-4,8 %), in der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-3,8 %), in der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (-3,6 %) und in der Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (-2,1 %). Leicht rückläufig war die Beschäftigtenzahl in der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (-1,0 %). Wenig verändert hat sich die Zahl der Beschäftigten in der Herstellung von chemischen Erzeugnissen mit -0,5 %. Gestiegen ist die Beschäftigtenzahl gegenüber dem Vorjahresmonat in der Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (+1,4 %). Zu beachten ist, dass Kurzarbeitende als Beschäftigte zählen und sich deshalb Veränderungen bei der Kurzarbeit nicht in den Beschäftigtenzahlen niederschlagen.

Negativtrend bei den geleisteten Arbeitsstunden und Entgelten hält im Januar an

Auswirkungen der Corona-Krise waren bei den geleisteten Arbeitsstunden im Januar 2021 weiterhin zu erkennen: Die im Januar 2021 geleisteten Arbeitsstunden nahmen im Vergleich zum Januar 2020 um 10,4 % auf 650 Millionen Stunden ab - dabei hatte der Januar 2021 allerdings zwei Arbeitstage weniger als der Vorjahresmonat.

Die Entgelte für die Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe lagen im Januar 2021 insgesamt bei rund 23,4 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahresmonat war das ein Rückgang um 2,2 %. Das von Beschäftigten bezogene Kurzarbeitergeld ist dabei kein Bestandteil des nachgewiesenen Entgelts.

Weitere Informationen: Basisdaten und lange Zeitreihen zum Monatsbericht im Verarbeitenden Gewerbe können über die Tabellen Beschäftigte und Umsatz der Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe (42111-0002) und (42111-0004) in der Datenbank GENESIS-Online abgerufen werden.

Die Ergebnisse zum Verarbeitenden Gewerbe sind neben weiteren Indikatoren zur Einordnung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie auch auf der Sonderseite "Corona-Statistiken" im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes verfügbar.

Das Statistische Bundesamt ist jetzt auch auf Instagram. Folgen Sie uns!

Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter https://www.destatis.de/pressemitteilungen zu finden.

Weitere Auskünfte:

Monatsbericht im Verarbeitenden Gewerbe,

Telefon: +49 (0) 611 / 75 28 07

www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt

Pressestelle

Telefon: +49 611-75 34 44
www.destatis.de/kontakt

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Statistisches Bundesamt
Weitere Storys: Statistisches Bundesamt
  • 15.03.2021 – 10:30

    KORREKTUR: Großhandelspreise im Februar 2021: +2,3 % gegenüber Februar 2020

    WIESBADEN (ots) - Die am 15.03.2021 verbreitete Meldung muss aufgrund eines Fehlers in der Tabelle korrigiert werden. Die Korrektur ist fett hervorgehoben. Die vollständige Pressemitteilung sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter ...

  • 15.03.2021 – 08:00

    Jede dritte Krankenhausentbindung im Jahr 2019 per Kaiserschnitt

    WIESBADEN (ots) - - Kaiserschnittrate in Deutschland lag bei 29,6 % - Saarland mit dem höchsten Anteil an Kaiserschnittentbindungen, Sachsen mit dem niedrigsten - Seit 1991 hat sich die Kaiserschnittrate bundesweit fast verdoppelt Von den rund 748 500 Frauen, die im Jahr 2019 hierzulande in einem Krankenhaus entbunden haben, hat fast jede Dritte ihren Nachwuchs per Kaiserschnitt zur Welt gebracht. Wie das Statistische ...