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14.11.2002 – 07:55

Statistisches Bundesamt

Weniger Pensionierungen von Lehrern wegen Dienstunfähigkeit

    Wiesbaden (ots)

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden nach vorläufigen Ergebnissen der Versorgungsempfängerstatistik im Jahr 2001 in Deutschland rund 15 900 Lehrer in den Ruhestand versetzt; das waren 15 % weniger als 2000. Dabei ist der Anteil der Pensionierungen wegen Dienstunfähigkeit von 64 % (2000) auf 54 % (2001) zurückgegangen.

  Für den Rückgang der Zurruhesetzungen wegen Dienstunfähigkeit dürften dienst- und versorgungsrechtliche Maßnahmen ursächlich sein. Zum einen wurden die Altersteilzeitregelungen auch für Beamte eingeführt, zum anderen müssen seit 2001, ebenso wie in der gesetzlichen Rentenversicherung, Abschläge bei Pensionierungen wegen Dienstunfähigkeit vor Vollendung des 63. Lebensjahres hingenommen werden.

  Bei der Pensionierung von Beamten und Richtern der Gebietskörperschaften aus Aufgabenbereichen, für die wie für Lehrer die Regelaltersgrenze von 65 Jahren gilt, betrug der Anteil der Dienstunfähigen im Jahr 2001 bei insgesamt 13 900 Pensionierungen rund 37 % (2000: 45 %). Im Vollzugsdienst mit der Regelaltersgrenze von 60 Jahren wurden 21 % der Beamten wegen Dienstunfähigkeit pensioniert.

  1 500 (9 %) der im vergangenen Jahr pensionierten Lehrer sind mit Erreichen der Regelaltersgrenze (65. Lebensjahr) in den Ruhestand getreten. 1 300 (8 %) gingen nach Erreichen des 60. Lebensjahres wegen Schwerbehinderung und 4 500 (28 %) nach Erreichen des 63. Lebensjahres unter Hinnahme von Abschlägen in den Ruhestand. Durchschnittlich waren die im Jahr 2001 pensionierten Lehrer zum Zeitpunkt ihrer Pensionierung 60 Jahre alt (2000: 59 Jahre).

Weitere Auskünfte erteilt: Sebastian Koufen, Telefon: (0611) 75-3779, E-Mail: personalstatistiken.oeffentlicher-dienst@destatis.de

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