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14.11.2002 – 07:55

Statistisches Bundesamt

Wieder mehr Schulanfänger im Schuljahr 2002/2003

    Wiesbaden (ots)

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden in Deutschland zu Beginn des laufenden Schuljahres 2002/2003 rund 802 500 Kinder eingeschult, 17 900 oder 2,3 % mehr als im Vorjahr. Damit ist der seit dem Schuljahr 1996/1997 anhaltende Rückgang der Schulanfängerzahlen unterbrochen worden. Allerdings wird in den nächsten Jahren nach einer Prognose der Kultusministerkonferenz der Länder wegen der derzeit absehbaren demographischen Entwicklung wieder mit Rückgängen bei den Einschulungen gerechnet: Die Einschulungen könnten nach diesen Prognosen auf etwa 700 000 im Jahr 2015 zurückgehen.

  Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Einschulungen in den neuen Ländern mit 6,6 % (+6 800) deutlich stärker als im früheren Bundesgebiet mit 1,6 % (+ 11 100). Damit gibt es in Ostdeutschland erstmals seit der Wiedervereinigung - der ersten Vorlage bundeseinheitlicher Zahlen - mehr Schulanfänger als im Vorjahr. Dennoch war die Zahl der Einschulungen im Schuljahr 2002/2003 mit rund 108 700 nur noch etwa halb so hoch wie 1992/1993 (235 300).

  Der überwiegende Teil der Schulanfänger im Schuljahr 2002/2003 begann seine Schullaufbahn in Grundschulen (95,8 %). 3,0 % der Jungen und Mädchen wurden in Sonderschulen, 0,7 % in Freien Waldorfschulen und 0,5 % in integrierten Gesamtschulen eingeschult.

  Der Anteil der Mädchen an allen Schulanfängern betrug 48,5 %, in Sonderschulen dagegen 34,3 %.

Weitere Auskünfte erteilt: Marianne Renz, Telefon: (0611) 75-4141, E-Mail: marianne.renz@destatis.de

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