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03.06.2011 – 08:00

Statistisches Bundesamt

Wert der in Deutschland produzierten Fahrräder steigt 2010 weiter an

Wiesbaden (ots)

Deutsche Hersteller produzierten im Jahr 2010 Fahrräder im Wert von 360 Millionen Euro. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des "Europäischen Tag des Fahrrades" am 3. Juni mitteilt, ist das ein Anstieg von 10,4% gegenüber 2009. Dagegen sank die Zahl der produzierten Fahrräder auf 1,3 Millionen Stück (- 2,6%). Im Mittel werden damit höherwertige Fahrräder hergestellt. Dieser Trend ist seit einigen Jahren zu beobachten: Lag der Durchschnittswert der in Deutschland produzierten Fahrräder 2005 noch bei 163 Euro, stieg er bis zum Jahr 2010 auf 279 Euro. Allein gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der durchschnittliche Wert eines in Deutschland produzierten Fahrrads um 13,4%.

Dabei war im Jahr 2010 der Durchschnittswert von "Mountainbikes" mit rund 229 Euro um 20,5% höher als im Vorjahr, bei "Tourenrädern" lag er bei 410 Euro (+ 30,6%) und bei "Sporträdern" waren es fast 430 Euro (+ 15,1%). Lediglich der Durchschnittswert von "Anderen Rädern" wie etwa BMX- und Klapprädern ging mit 213 Euro leicht zurück (- 1,2%). Zu beachten ist, dass es sich bei den angegebenen Werten nicht um Ladenpreise, sondern um durchschnittliche Herstellerpreise ab Werk handelt.

Im Jahr 2010 wurden 454 000 "Mountainbikes" (- 12,5%) produziert, 295 000 "Tourenräder" (- 18,0%) und 91 000 "Sporträder" (- 15,0%). In der Herstellung von "Anderen Rädern" konnte ein Produktionsanstieg auf 450 000 Stück (+ 33,8%) verzeichnet werden. Insgesamt ist die Fahrradproduktion in Deutschland aber seit Jahren rückläufig. Wurden im Jahr 2005 noch 2,1 Millionen Fahrräder hergestellt, waren es 2010 nur noch knapp 1,3 Millionen - dies entspricht einem Rückgang um 39,0%.

Weitere Ergebnisse zur Produktionsstatistik können auch kostenfrei über die Tabelle der Vierteljährlichen Produktionserhebung (42131-0003) in der Datenbank GENESIS-Online und auf den Internetseiten von Destatis abgerufen werden.

Weitere Auskünfte gibt:

Werner Swiatkowski, Telefon: (0611) 75-2756, www.destatis.de/kontakt

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E-Mail: presse@destatis.de

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