Statistisches Bundesamt

Baupreisindex August 2009: Wohngebäude + 0,2% zum Vorjahr

    Wiesbaden (ots) - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg der Preisindex für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude (Bauleistungen am Bauwerk, einschließlich Umsatzsteuer) in Deutschland im August 2009 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 0,2%. Im Mai 2009 hatte der Preisanstieg im Jahresvergleich noch 1,0% betragen. Von Mai 2009 auf August 2009 stieg der Preisindex um 0,2%.

    Die Preise für Rohbauarbeiten gingen von August 2008 auf August 2009 um 1,1% zurück, bei den Ausbauarbeiten erhöhten sie sich um 1,1%. Unter den Bauarbeiten an Wohngebäuden gab es binnen Jahresfrist nennenswerte Preiserhöhungen bei Dämmarbeiten an technischen Anlagen (+ 3,2%), bei vorgehängten hinterlüfteten Fassaden (+ 2,3%) sowie bei Heizanlagen und zentralen Wassererwärmungsanlagen (+ 2,2%). Stärkere Preisrückgänge gab es bei Stahlbauarbeiten (- 4,9%) sowie bei Betonarbeiten (- 4,3%).

    Für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (Mehrfamiliengebäude ohne Schönheitsreparaturen) nahmen die Preise gegenüber dem Vorjahr um 1,3% zu.

    Bei den Nichtwohngebäuden erhöhten sich die Baupreisindizes gegenüber August 2008 für Bürogebäude um 0,3% und für gewerbliche Betriebsgebäude um 0,1%. Im Straßenbau stiegen die Preise um 1,2%.

    Eine methodische Kurzbeschreibung sowie weitere Daten und Informationen zum Thema bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de. Ferner können kostenfrei über die GENESIS-Online Datenbank (www.destatis.de/genesis) detaillierte Daten abgerufen werden.

    Eine Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

    Weitere Auskünfte erhalten Sie über unsere Service-Nummer, Telefon: (0611) 75-2440, www.destatis.de/Kontakt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an: Statistisches Bundesamt Telefon: (0611) 75-3444 E-Mail: presse@destatis.de

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Statistisches Bundesamt

Das könnte Sie auch interessieren: