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Fraport schreibt Geschichte: Terminal 3 mit großem Festakt eröffnet

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22. April 2026

Fraport schreibt Geschichte: Terminal 3 mit großem Festakt eröffnet

Über 400 geladene Gäste feiern die Eröffnung des Terminal 3 / Großprojekt im Zeit- und Kostenrahmen fertiggestellt / Erstflug am 23. April

FRA/am – Mit einem feierlichen Festakt und über 400 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft sowie der Luftfahrtbranche hat die Fraport AG heute das hochmoderne Terminal 3 am Flughafen Frankfurt offiziell eröffnet. Der MDax-Konzern schließt damit sein größtes Infrastrukturprojekt der Unternehmensgeschichte ab und läutet eine neue Ära in der Geschichte des Flughafens ein. Zu den Ehrengästen der Veranstaltung gehörten Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder, der Hessische Ministerpräsident Boris Rhein, Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef, der Vorsitzende des Fraport-Aufsichtsrats, Michael Boddenberg, sowie Christoph Mäckler, der verantwortliche Architekt des Terminal 3.

„Dieser Tag ist ein besonderer Tag – für Fraport, für den Standort Frankfurt, für Hessen und weit darüber hinaus“, betont Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Mit Terminal 3 eröffnen wir heute eines der modernsten Terminals Europas und stellen uns damit langfristig für die Zukunft auf. Dieser Neubau ist nicht nur ein bedeutender Schritt für die Weiterentwicklung unseres Flughafens, sondern steht zugleich als Symbol für die hervorragende Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten. Alle haben durch ihre Expertise, ihr Herzblut und ihr Können maßgeblich zum Erfolg beigetragen“, ergänzt Schulte.

„Es ist großartig, dass das neue Terminal 3 am Flughafen Frankfurt am heutigen Mittwoch eröffnet wurde“, sagt Ministerpräsident Boris Rhein. Als größtes privat finanziertes Infrastrukturprojekt in Europa zeigt es: Deutschland kann es. Deutschland kann bauen. Wir können anspruchsvolle Projekte stemmen. Das Qualitätssiegel ‚Made in Germany‘ besteht nach wie vor. Das neue Terminal stärkt unseren Luftverkehrsstandort und unsere Wirtschaft. Wir brauchen starke Flughäfen, damit unser Land international angebunden bleibt. Deshalb wollen wir Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Luftverkehr stärken“, ergänzt er.

Der Moment der feierlichen Eröffnung wurde mit einer außergewöhnlichen Lichtshow und einer Choreografie einer Tänzerin im zentralen Marktplatz des neuen Terminals inszeniert. Zum Abschluss des offiziellen Programms hieß es für den Neubau: „Terminal 3 is ready for Check-in”.

Erstflug am 23. April – Umzug von 57 Fluggesellschaften startet

Den regulären Betrieb nimmt das Terminal 3 am 23. April auf. Zu den Erstnutzern des Neubaus zählen alle 57 Fluggesellschaften, die dauerhaft vom Terminal 2 in das neue Terminal 3 umziehen und künftig von dort aus ihre Flüge abwickeln. Der Umzug der Airlines erfolgt in vier Wellen und wird bis zum 9. Juni abgeschlossen. Bereits jetzt steht fest, dass mit Condor – der zweitgrößten Fluggesellschaft am Flughafen Frankfurt – im Sommer 2027 eine weitere Airline ins Terminal 3 umziehen wird. Die Fluggesellschaften, Mieter und Passagiere profitieren im jüngsten Terminal des Flughafen Frankfurt von zeitloser Architektur, kurzen Wegen und modernster Technologie. Neben der vollautomatischen Gepäckaufgabe und Sicherheitskontrollen mit CT-Scannern bietet das Terminal ein vielfältiges Gastro- und Shopping-Angebot. Insgesamt 64 Geschäfte und Restaurants stehen den Passagieren zur Auswahl.

Terminal 3 im Zeit- und Kostenrahmen fertiggestellt

Der Bau des Terminal 3 war ein echter Kraftakt: Am 15. Oktober 2015 erfolgte der Spatenstich für das größte privat finanzierte Infrastrukturprojekt Europas. In Spitzenzeiten arbeiteten bis zu 3.000 Fachkräfte unterschiedlicher Gewerke gleichzeitig auf der Baustelle. Entstanden ist ein Terminal, das in seiner ersten Ausbaustufe mit den drei Flugsteigen G, H und J eine Kapazität von bis zu 19 Millionen Passagieren pro Jahr bietet. In der zweiten Ausbaustufe kann die Kapazität mit dem Flugsteig K auf bis zu 25 Millionen Passagiere pro Jahr erhöht werden. Fraport hat rund 4 Milliarden Euro für den Bau des Terminal 3 investiert.

Verantwortet wurde die gesamte Bauabwicklung dabei von der Fraport Ausbau Süd GmbH (FAS), einer hundertprozentigen Konzerngesellschaft der Fraport AG. „Die FAS war der zentrale Faktor für das Gelingen des Projekts. Sie ist verantwortlich dafür, dass wir das Terminal 3 im Zeit- und Kostenrahmen fertiggestellt haben“, sagt Stefan Schulte. Trotz zahlreicher Herausforderungen – darunter die Corona-Pandemie, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und gestörte internationale Lieferketten – hat das Unternehmen das Projekt erfolgreich abgeschlossen.

Weitere Infos zu Terminal 3 finden Sie hier.

Medienkontakt:

Andreas Mehring
Unternehmenskommunikation
Media Relations
Telefon +49 171 3510762
 a.mehring@fraport.de