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20.08.2002 – 11:50

Deutsche Bahn AG

Die Deutsche Bahn informiert zum weiteren Vorgehen in den Hochwasserregionen:

    Frankfurt/M. (ots)

Die Infrastruktur der Deutschen Bahn in den
Hochwasserregionen im Freistaat Sachsen und in Sachsen-Anhalt ist in
weiten Teilen in Mitleidenschaft gezogen und zum Teil zerstört. Die
Schadenshöhe bei der Bahn liegt nach derzeitigen Schätzungen im hohen
dreistelligen Millionenbereich. Auf Grund der noch rollenden
Flutwelle muss ein weiteres Ansteigen der Schadenssumme befürchtet
werden. Zu Erlösausfällen der Bahn liegen noch keine Schätzungen vor.
      
    Stark betroffen sind derzeit die Regionen im Erzgebirge, der
Großraum Dresden, Chemnitz, Riesa, Dessau, Rosslau sowie Magdeburg
und die Lutherstadt Wittenberg.
    
    Die Bahn hat einen Krisenstab in Dresden eingerichtet, in dem das
weitere Vorgehen koordiniert wird. Der Krisenstab berichtet
unmittelbar dem Vorstand.
    
    Folgende Schritte sind geplant:
    
    1. Bestandsaufnahme/Schadensbilanz
    2. Maßnahmenentwicklung
    3. Prioritätenbildung bei den Maßnahmen in Abstimmung mit den
         Ländern
    4. Investition/Instandsetzung
    
    Hauptaufgabe wird es zunächst sein, die Hauptverkehrsstrecken
wieder herzurichten, um den mitteldeutschen Raum wieder an das
Bahnnetz anzubinden. Es gilt der Grundsatz, unverzüglich mit den
Maßnahmen zu beginnen - Details der Finanzierung müssen später
geregelt werden.
    
    Zur Finanzierung der Maßnahmen wurde von Bund schnelle und
unbürokratische Hilfe zugesagt. Für das Jahr 2002 hat die Bahn für
Investitionen in das Bestandsnetz insgesamt rund 2,5 Mrd. Euro zur
Verfügung. Von diesen Mitteln muss der noch zur Verfügung stehende
Anteil mit Prioritäten versehen für die Hochwasserregionen eingeplant
werden. Projekte sollen nicht gestrichen, ggf. aber verschoben
werden.
    
    Auf Grund der vielen Schäden geht die Bahn davon aus, dass der
komplette Wiederaufbau mehrere Monate dauern und in wesentlichen
Teilen auch nicht vor Ende des kommenden Jahres abgeschlossen sein
wird. Die DB AG plant einen Ersatzfahrplan für Sachsen und
Sachsen-Anhalt einzuführen.
    
    
ots Originaltext: Deutsche Bahn AG
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de


Werner Klingberg
Deutsche Bahn AG
Konzernsprecher
Tel.:0 30 / 2 97-6 11 80
Fax: 0 30 / 2 97-6 19 19

Hans-Georg Kusznir
Deutsche Bahn AG
Sprecher Fahrweg
Tel.: 0 69 / 2 65 - 3 20 00
Fax:  0 69 / 2 65 - 3 20 07

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